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Foto: Kraiburg Austria
Kraiburg Austria schließt mit Ab- und Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres ab.

Kraiburg Austria

Umsatz auf Vorjahresniveau

Kraiburg Austria bilanziert trotz Corona-Krise ein gutes Jahr 2020: Das Runderneuerungs-Unternehmen meldet einen Umsatz auf Vorjahresniveau.

Laut den Verantwortlichen haben das „erfolgreiche“ Jahresergebnis mehrere Maßnahmen begünstigt: „Eine breit gestreute Roll-On-Kampagne entkräftete im Frühjahr die anfänglichen Unsicherheiten bezüglich möglicher Engpässe der Lieferketten. Zudem stellt Kraiburg Austria seine Wendigkeit und Flexibilität auch in Krisenzeiten unter Beweis und integrierte unmittelbar im März entsprechende Hygienemaßnahmen am Standort Geretsberg. So konnte die Produktion, unter Wahrung der allerhöchsten Sicherheitsstan­dards für alle Mitarbeiter, durchgehend aufrechterhalten werden. Parallel dazu schuf das Unternehmen Homeoffice bzw. Smart-Working-Kapazitäten und behauptete sich mit adäquaten Serviceleistungen bei den Kunden kon­stant als verlässlicher Partner“, heißt es seitens der Unternehmensleitung. Zum positiven Gesamtergebnis hätten die „extrem starken Sommermonate sowie das anhaltend gute Herbstgeschäft“ beigetragen.

Zuversicht herrscht beim Runderneuerer auch hinsichtlich des laufenden Geschäftsjahres. Auf die erhöhten Preise für Transport und Rohstoffe antworten die Österreicher wie viele andere Unternehmen der Branche aber auch mit Preiserhöhungen. Holger Düx wird konkret: „Diese liegt, je nach Produktgruppe, zwischen 15 und 20 Cent pro Kilogramm.“ Stefan Mayrhofer, Geschäftsführer Kraiburg Austria, führt aus: „Bei den asiatischen Produzenten dürften die Erhöhungen deutlich drastischer aus­fallen, um die gestiegenen Transportkosten zumindest teilweise kompensie­ren zu können. In Folge könnten die Wettbewerbsprodukte aus Fernost, die vor allem über den Preis verkauft werden, deutlich an Attraktivität verlieren. Hinzu kommt, dass die asiatischen, ebenso wie die etablierten europäischen Hersteller weiterhin mit strukturellen Lieferengpässen zu kämpfen haben.“

Trotz aller Herausforderungen geht die Kraiburg-Spitze davon aus, dass sich aus diesen parallel verlaufen­den Entwicklungen in 2021 neue Möglichkeiten für die qualitativ hochwertige Runderneuerung eröffnen können. Die Verantwortlichen kündigen in diesem Zuge eine Erweiterung der Produktpalette sowie ein eigenes TPM-System an. Lesen Sie mehr in einem Runderneuerung-Spezial in der Mai-Ausgabe.

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BRV: Stückabsatz erreicht Vorjahresniveau

Stichhaltige Zahlen zum Gesamtgeschäftsjahr 2019 im Reifenersatzmarkt liegen dem Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. zwar erst in einigen Wochen vor, dennoch sieht sich der Verband angesichts erster Hochrechnungen in seiner Prognose von diesem Frühjahr bestätigt. Der BRV prognostizierte im Marktsegment Consumer-Reifen (Pkw, 4x4 und Llkw) ein Plus von 1,1 Prozent, im Stückabsatz in etwa das Niveau des Vorjahres. Der Branchenverband erkennt zudem weitere Verschiebungen zu Gunsten von Ganzjahresreifen.

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Foto: GB

Yokohama

Umsatzeinbruch trotz Rekordergebnis im vierten Quartal

Die Yokohama Rubber Co. Ltd. musste im Geschäftsjahr 2020 deutliche Rückgänge der Umsatzerlöse sowie des Unternehmensgewinns hinnehmen. Auch der positive Trend zum Jahresende konnte daran nichts ändern.

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Quartalszahlen von Trelleborg nahezu auf Vorjahresniveau

Das schwedische Unternehmen Trelleborg hat eigenen Angaben zufolge ein solides erstes Quartal 2020 erlebt. Obwohl sich insbesondere in der zweiten Hälfte des Jahres die Auswirkungen des Coronavirus bemerkbar gemacht hätten, lag der Nettoumsatz mit 9,29 Mrd. SEK (ca. 862 Mio. EUR) nur knapp ein Prozent unter dem Vorjahresniveau (871 Mio. EUR). Für das zweite Quartal erwartet der Konzern deutliche negativere Auswirkungen durch COVID-19.

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Relevanter Flottenmarkt weiter unter Vorjahresniveau

Im vergangenen Monat hat sich laut Dataforce die rückläufige Marktentwicklung des Vormonats bestätigt. Sowohl der Relevante Flottenmarkt als auch der Privatmarkt verloren im Jahresvergleich zum Februar 2012 prozentual zweistellig. Auch unter Berücksichtigung der leichten Differenz in der Anzahl der Arbeitstage bleibt ein klares Minus in beiden Marktsegmenten.