Die BMW Niederlassung Darmstadt testet derzeit Exoskelette der Firma German Bionic.

Reifenhandel

Exoskelette im Testeinsatz

Die BMW Niederlassung Darmstadt testet derzeit Exoskelette der Firma German Bionic. In Zusammenarbeit mit der Universität Siegen wird der Einsatz der Exoskeletten in der Werkstatt bei Räder-Reifen-Montage probiert.

Die BMW Niederlassung Darmstadt testet derzeit Exoskelette der Firma German Bionic. In Zusammenarbeit mit der Universität Siegen wird der Einsatz der Exoskeletten in der Werkstatt bei Räder-Reifen-Montage probiert.

Exoskelette sind Mensch-Maschinen-Systeme, die menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft kombinieren, indem sie die Bewegungen des Trägers unterstützen oder sogar verstärken. Sie sollen helfen, überlastungsbedingte Erkrankungen und Arbeitsunfälle zu verringern.

In der Testphase werden die Kraftanzüge des Augsburger Robotik-Spezialisten German Bionic zum Einsatz kommen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Augsburg und Niederlassungen in Berlin und Tokio ist eigenen Angaben zufolge der erste Europäische Hersteller, der Exoskelette für den Einsatz im industriellen Umfeld entwickelt und in Serie fertigt. Das Modell German Bionic Cray X wird wie ein Rucksack getragen und lässt sich mit seinen verstellbaren Trägern individuell auf die Körpergröße einstellen. Bei der Arbeit passt es sich laut Hersteller den Bewegungen des Mitarbeiters an und verstärkt diese, ohne in sein Arbeitsumfeld einzudringen. Das Cray X wurde nach Unternehmensangaben für die manuelle Handhabe von Gütern und Werkzeugen konzipiert und entlaste den unteren Rücken beim Heben aus unergonomischen Positionen um bis zu 25 kg, indem es Bewegungen aktiv-assistiv nachahme und verstärke.

Parallel zum Testeinsatz in der BMW Niederlassung Darmstadt wird ein Exoskelett im Rahmen eines Laborversuchs in Zusammenarbeit mit der Universität Siegen unter Realbedingungen getestet, um den Effekt des aktiven Exoskelettes auf die physische Beanspruchung der Mitarbeiter objektiv zu untersuchen.

(kle)

Reifenindustrie

Conti und TU Darmstadt unterzeichnen Vertrag über PRORETA 4

Der internationale Automobilzulieferer Continental hat gemeinsam mit der Technischen Universität Darmstadt (TU Darmstadt) den Vertrag über das Forschungsprojekt PRORETA 4 unterzeichnet. Im Rahmen eines Festaktes gaben Frank Jourdan, Mitglied des Vorstands der Continental AG sowie Präsident der Division Chassis & Safety, und Professor Dr. Jürgen Rödel, Vizepräsident für Forschung der TU Darmstadt, mit ihren Unterschriften den Startschuss für das Projekt, das auf dreieinhalb Jahre angelegt ist.

Reifenindustrie

Pirelli kooperiert mit Caritasverband Darmstadt

Die Pirelli Deutschland GmbH und der Caritasverband Darmstadt e.V. haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Demzufolge können ab dem 01. Januar 2018 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Reifenherstellers, die sich in einer psychisch belastenden Lebenssituation befinden, auch die Angebote des Caritas Krisendienstes Südhessen nutzen.

Reifenindustrie

Conti: Forschungsprojekt Proreta 5 läuft an

Gemeinsam mit der TU Darmstadt, der Universität Bremen und der TU Iași (Rumänien) arbeitet Continental an Lösungen für das automatisierte Fahren. Das Proreta 5 genannte Forschungsprojekt widmet sich dabei der Aufgabe des Erkennens komplexer Verkehrssituationen in Innenstädten.

Reifenhandel

Feuerwehrübung in R.Tec-Niederlassung Limbach-Oberfrohna

Anfang August führte der Reifengroßhändler R.Tecdas in seiner Niederlassung in Limbach–Oberfrohna eine Brandschutzübung durch. Fünf Feuerwehrfahrzeuge der Feuerwehren Limbach-Oberfrohna und Pleißa rückten an und probten zwischen 19:30 Uhr und 21:30 Uhr den Brand eines Reifen-Großlagers und die Bergung von drei vermissten Personen. Das Bürogebäude des Unternehmens wurde dafür vorab mit "Disco-Rauch" geflutet, um die eingeschränkten Sichtverhältnisse, die in einem solchen Fall entstehen, so realistisch wie möglich nachzuempfinden. Für die Simulation wurde außerdem die örtliche Wasserversorgung „ins Boot“ geholt, da ein  Löschvorgang den Wasserdruck der Stadt Pleißa beeinträchtigen würde.