LKQ veräußert Großteil seines bulgarischen Geschäfts

Montag, 7 Oktober, 2019 - 09:15
Die LKQ Corporation hat bekannt gegeben, dass sie ihre Tochtergesellschaft Auto Kelly Bulgaria EOOD mit Elit Kar OOD fusioniert hat.

Die LKQ Corporation hat bekannt gegeben, dass sie ihre Tochtergesellschaft Auto Kelly Bulgaria EOOD mit Elit Kar OOD fusioniert hat. LKQ hält nun eine 20-prozentige Beteiligung an dem kombinierten Unternehmen, das weiterhin sowohl unter den Markennamen Elit Car Group als auch Auto Kelly geführt wird. Darüber hinaus wird das kombinierte Unternehmen Produkte über die Aftermarket-Lieferkette von LKQ beziehen.

Dominick Zarcone, Präsident und Chief Executive Officer von LKQ, erklärt: „Die Rationalisierung unseres europäischen Vermögensbestands und die Veräußerung von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Unternehmen sind einige der vielen Initiativen, die zur Verbesserung der EBITDA-Margen von LKQ Europe beitragen werden. Wir sind der Überzeugung, dass Auto Kelly Bulgaria unter der Leitung von Elit Kar eine starke Leistung erzielen wird, und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Partnerschaft, sowohl als Aktionär als auch als Lieferant.“ Arnd Franz, CEO von LKQ Europe, sagt: “Zusammen mit ELIT Kar OOD können wir unseren Kunden in Bulgarien jetzt wesentlich mehr Vorteile bieten, gleichzeitig entstehen deutlich größere Wachstumschancen. Die Rationalisierung unseres Vertriebs ist ein wesentlicher Bestandteil der Strategie von LKQ in Europa und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Partnern in Bulgarien.“

Am 25. April 2019 hatte die Gesellschaft bekannt gegeben, dass sie mehrere Unternehmen identifiziert hat, die sie im Laufe des nächsten Jahres verkaufen will. Diese Vermögenswerte sind in der Bilanz als zur Veräußerung gehaltene Nettovermögenswerte ausgewiesen, und mit dem Verkauf dieser kleinen, nicht zum Kerngeschäft gehörenden Unternehmen versucht die Gesellschaft, ihre Margen zu verbessern. Die Bedingungen der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Goodyear hat seine UltraGrip-Serie erst kürzlich erneuert. Bildquelle: Gummibereifung.

    Die Zeitschrift auto motor sport hat Winterreifen für kompakte SUV wie den VW T-Roc getestet und nun die Ergebnisse veröffentlicht. Während Goodyear sich mit seinem UltraGrip Performance Plus den Sieg sichern kann, überrascht vor allem das enttäuschende Ergebnis des Nokian-Pneus. Der jüngst vorgestellte WR Snowproof landet mit dem ams-Fazit „Thema verfehlt!“ auf dem letzten Platz.

  • Bridgestone stellt seine neuen Pläne für ein barrierefreies Bus-Andocksystem vor, welches im neu errichteten Olympischen Dorf für die Olympischen und Paralympischen Spiele Tokyo 2020 eingeführt wird.

    Bridgestone stellt seine neuen Pläne für ein barrierefreies Bus-Andocksystem vor, welches im neu errichteten Olympischen Dorf für die Olympischen und Paralympischen Spiele Tokyo 2020 eingeführt wird. Die neue Technologie soll zur Sicherheit der Athleten und des Personals bei den Olympischen und Paralympischen Spielen Tokyo 2020 beitragen.

  • Sieger des Sommereifentests des EVO-Magazins: Der Pirelli P Zero.

    Das britische Fachmagazin EVO hat die Ergebnisse seines aktuellen Sommerreifentests veröffentlicht. Montiert auf einem VW Golf GTI wurden sieben Testkandidaten der Größe 225/40 ZR18 einem umfangreichen Leistungstest unterzogen. Auf dem Pirelli-Testgelände in Vizzola fuhr der P Zero des italienischen Reifenherstellers in nicht weniger als sechs Kategorien die beste Wertung ein und landete somit auch insgesamt auf Platz eins im EVO-Test.

  • Ab wann neue Michelin X Incity Energy im deutschsprachigen Markt erhältlich sein wird, steht zurzeit noch nicht fest. Bildquelle: Michelin.

    Auf der Busworld in Brüssel hat Michelin mit dem Michelin X Incity Energy die neueste Generation seines Reifens für Elektrobusse im Stadtverkehr präsentiert. Der neue Reifen der Dimension 275/70 R22.5 verfügt laut Unternehmensangaben über eine Traglast von bis zu acht Tonnen pro einfach bereifter Achse und soll es zukünftigen Generationen von Elektrobussen so ermöglichen, ihre Beförderungskapazitäten auszubauen.