Reifentests mit selbstfahrendem Fahrzeug

Mittwoch, 19 Dezember, 2018 - 14:00
Continental hat auf seinem Testgelände in Uvalde ein fahrerloses Reifen-Testfahrzeug für unterschiedlichste Untergründe in Betrieb genommen.

Continental hat auf seinem Testgelände in Uvalde ein fahrerloses Reifen-Testfahrzeug für unterschiedlichste Untergründe in Betrieb genommen. Ziel ist es, die Aussagekraft der Testergebnisse von Continental Pkw-Reifen weiter zu verbessern und Einflüsse des Testverfahrens auf die Ergebnisse zu minimieren.

„In kritischen Situationen entscheidet das Technologie-­Niveau der Reifen darüber, ob ein Fahrzeug rechtzeitig zum Stehen kommt. Mit den Reifentests auf Basis eines automatisierten Fahrzeugs erreichen wir hoch aussagekräftige Testergebnisse und stellen damit die Premium­Qualität unserer Reifen sicher”, erklärt Nikolai Setzer, Conti­-Vorstandsmitglied und Leiter der Reifen­Division. Das neue Testfahrzeug basiert laut Unternehmensangaben auf dem für die Autobahn entwickelten, automatisiert fahrenden Cruising Chauffeur von Continental. Das Testfahrzeug wird mithilfe des satellitengestützten Ortungssystems gesteuert. Ausgerüstet mit Kamera-­ und Radarsensoren soll das Auto zukünftig auch ohne Fahrer umgehend auf Menschen und Tiere oder andere unvorhergesehene Objekte auf der Strecke reagieren. Damit trägt das Entwicklungsteam aus Uvalde dazu bei, die „Vision Zero“, die Continental­-Strategie des unfallfreien Fahrens, umzusetzen.

Lesen Sie mehr in der Print-Ausgabe.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Der mit Nokian Hakkapeliitta Reifen ausgestattete Roboterbus Gacha soll im Frühjahr erstmals im Personennahverkehr eingesetzt werden. Bildquelle: Nokian.

    Gacha ist der weltweit erste autonom fahrende Roboterbus, der bei jedem Wetter unterwegs ist. Um die Fahrtauglichkeit auch bei schwierigsten Bedingungen sicherzustellen, ist der Bus mit Nokian Hakkapeliitta Reifen ausgestattet. Die Reifen sollen ihren Teil dazu beitragen, dass die Businsassen sicher und komfortabel unterwegs sind.

  • Bilstein rät Autofahrern im Frühjahr die Funktionstüchtigkeit ihrer Stoßdämpfer überprüfen zu lassen. Bildquelle: Bilstein.

    Sowohl eine hohe Belastung – wie etwa durch schlechte Straßen – als auch zeitlicher Verschleiß wirken sich extrem auf den Zustand der Stoßdämpfer aus. Durch nasses Winterwetter und aggressives Streusalz kommen außerdem noch mögliche Korrosionsschäden hinzu. Bilstein rät Autofahrern daher, ihre Stoßdämpfer im Frühling regelmäßig vom Profi prüfen lassen; unabhängig vom Wetter sollte das sowieso nach jeweils 20.000 Kilometern Fahrleistung geschehen.

  • "Historisches Tuning" ermöglicht bei Bilstein offenbar die Kombination von Sportstoßdämpfern und einem H-Kennzeichen. Bildquelle: Bilstein.d

    Moderne Tuningmaßnahmen gelten als nahezu ausnahmsloses K.O.-Kriterium, wenn es um die mögliche Vergabe von H-Kennzeichen an ein mehr als 30 Jahre altes Fahrzeug geht. Beim Unternehmen Bilstein jedoch bietet sich Autofahrern offenbar die Chance, sportliche Stoßdämpfer und ein H-Kennzeichen zu verbinden.

  • Mit den Fahrwerksfedern von Lorinser können Fahrzeuge der G-Klasse wahlweise um 30 mm angehoben oder abgesenkt werden. Bildquelle: Lorinser.

    Kaum ein Fahrzeug ist so wandlungsfähig und vielseitig wie die Mercedes G-Klasse, weshalb Sportservice Lorinser ab sofort für die Varianten G 500 und Mercedes-AMG G63 Fahrwerksfedern für differenzierte Nutzerprofile anbietet.