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Foto: ZF
Die strategische Neuausrichtung von ZF wird in den Bereichen Elektronik, Software und autonomes Fahren forciert.

Automotive

ZF etabliert Software und Zentralrechner als Geschäftsfelder

ZF treibt seine Neuausrichtung weiter voran – der Zulieferer bietet verstärkt auch Softwareprodukte an, die Kunden unabhängig von der Hardware erwerben können.

Strategisch fokussiert der Konzern die Bereiche Elektronik, Software und autonomes Fahren. Die ZF Friedrichshafen AG hat ein Global Software Center gegründet, um die Entwicklung von Softwarelösungen zu beschleunigen und datenbasierte Produkt- und Dienstleistungsangebote in profitable Geschäftsmodelle zu entwickeln. Laut den Verantwortlichen birgt dieses Segment hohes Potenzial, da der Softwareanteil im Fahrzeug weiter zunehmen werde und immer mehr Komponenten mit Sensoren als Datenlieferanten ausgestattet seien.

Das Global Software Center setzt nach ZF-Angaben die neuesten Methoden der Softwareentwicklung ein, zum Beispiel beim Programmieren der jüngst vorgestellten Middleware für die zentralen Hochleistungsrechner zukünftiger Fahrzeuge. Gefragt seien neben Software auch Hardware-Komponenten wie der modulare Hochleistungscomputer ZF ProAI, da in den Autos der nächsten Generation leistungsstarke Zentralrechner viele kleine Steuergeräte ablösen. In seiner jüngsten Ausbaustufe soll ZF ProAI „neue Standards bei der Digitalisierung und Vernetzung des Automobils setzen“. ZF will mehrere Millionen Exemplare der ZF ProAI sowohl an globale Pkw- als auch an Nutzfahrzeughersteller liefern.

„Unser Ziel ist, unsere Position bei Software und High Performance Computing durch eine umfassende Digitalisierungsoffensive zu sichern und weiter auszubauen. So wollen wir zu einem führenden Anbieter von zentralen Steuergeräten und Softwareprodukten werden“, erklärt der Vorsitzende des Vorstands von ZF, Wolf-Henning Scheider. Lesen Sie ein IT-Spezial in der April-Ausgabe.

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Foto: ZF ZF bringt sich zunehmend als Anbieter digitaler End-to-End-Datenlösungen ins Spiel.
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Foto: Continental

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