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Bei den Entsorgern entstehen immer größere Berge an Altreifen.

Recycling

wdk übernimmt Schirmherrschaft von AZuR

Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk) mit Stephan Rau als technischer Geschäftsführer ist neuer Schirmherr des Innovationsforums Altreifen-Recycling AZuR (Allianz Zukunft Reifen).

Das Thema Altreifen-Recycling rückt verstärkt in den Fokus. Branchenakteure werden sich ihrer Verantwortung bewusst und organisieren sich in der Initiative ZARE oder dem Innovationsforum AZuR. Altreifen und Altgummi in Zukunft vollumfänglich wiederzuverwerten und gleichzeitig das Aufkommen an Altreifen zu reduzieren – dieses Ziel hat sich des Innovationsforums Altreifen-Recycling gesteckt. Im Rahmen der Förderrichtlinie „Innovationsforen Mittelstand“ wurde es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis zum 31.05.2021 gefördert. Jetzt wird das Netzwerk zunächst bis Ende 2022 unter der Schirmherrschaft des wdk eigenfinanziert fortgeführt. AZuR bemüht sich um die Bildung eines interdisziplinären Netzwerkes aus Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Innovationsfeld Altreifen-Recycling. Das  branchenübergreifende Netzwerk will eigenen Angaben zufolge die Voraussetzungen, gerade für kleine und mittlere Unternehmen zum Beispiel für neue Produkte, Absatzmärkte und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, verbessern.

Die AZuR-Partner kommen aus dem Reifen- und dem Recycling-Bereich und haben mit dem Innovationsforum eine Plattform geschaffen, die einen Wissensaustausch über neue Recycling-Verfahren und neue nachhaltige Produkte ermöglicht. Wdk-Präsident Anish Taneja machte anlässlich einer digitalen AZuR-Veranstaltung deutlich, dass AZuR als Brückenbauer in dem komplexen Umfeld des Altreifen-Recyclings fungieren kann. Es sei wichtig, dass sich im Bereich Reifen und Kautschuk alle beteiligten Marktakteure zusammentun und ein gemeinsames Ziel verfolgen. Mit aktuell insgesamt 36 beteiligten Unternehmen und Organisationen deckt das AZuR-Netzwerk bereits viele Anwendungsfelder ab. Mit dem wdk holt sich das Netzwerk einen international aufgestellten und gut vernetzten Verband ins Boot, der das Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit bei Branchenakteuren schärfen und mit seinen Mitgliedern daran arbeiten will, die Wiederverwertbarkeit von Reifen und Kautschukprodukten im Sinne der Kreislaufwirtschaft weiter auszubauen. 

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Foto: Christian Delbert/ Fotolia

Industrie

wdk fordert Einbeziehung der Wirtschaft

Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) fordert von den Parteien, die in den kommenden vier Jahren die Bundesregierung bilden werden, mit der Wirtschaft in den Dialog zu treten.

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Foto: Alterfalter - Fotolia

Industrie

wdk warnt vor Liquiditätsengpässen bei Zulieferern

Die große Insolvenzwelle war unter den Automobilzulieferern bislang nicht zu erkennen. Nun aber warnt der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschuk­industrie e.V. (wdk) vor zunehmend existenzbedrohenden Liquiditätsengpässen bei kleinen und mittelständischen Akteuren.

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Foto: Lehmkuhl

wdk

„Wir stehen an einer Zeitenwende“

Im Interview mit AutoRäderReifen-Gummibereifung spricht der neue Präsident des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk), Anish K. Taneja, über strengere Klimaziele und die Vielzahl an Herausforderungen für Akteure der deutschen Kautschukindustrie zur Bewältigung der Industrietransformation.

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Foto: Michelin

Markt

Enge Versorgungslage bei Industrierohstoffen

Die deutschen Kautschukverarbeiter sehen sich laut dem Wirtschaftsverband der deutschen Kautschuk­industrie e.V. (wdk) zunehmend im Griff turbulenter Rohstoffmärkte. Die Versorgungslage bei wichtigen Industrierohstoffen sei zum Reißen angespannt, einzelne Produktionsausfälle schon eingetreten und eine Besserung nicht in Sicht.