Wasserstoff als Energieträger und die damit verbundene Brennstoffzellentechnologie gewinnt an Bedeutung.
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Wasserstoff als Energieträger und die damit verbundene Brennstoffzellentechnologie gewinnt im Zuge der Entwicklung alternativer Mobilitätskonzepte an Bedeutung.

Wasserstoff-JV von Michelin und Faurecia

Stellantis will Symbio-Anteile erwerben

Innerhalb des Joint Ventures Symbio haben Michelin und der Automobilzulieferer Faurecia ihre Aktivitäten rund um Wasserstoff-Brennstoffzellen gebündelt. Mit dem Fahrzeughersteller Stellantis plant nun ein weiterer Mobilitätsakteur eine Beteiligung an dem Unternehmen.

Das von Michelin und seinem Partner Faurecia – inzwischen ein Unternehmen der Forvia-Gruppe – gegründete Joint Venture existiert seit dem Jahr 2019. Als Ziel hatten die Verantwortlichen damals ausgegeben, ein weltweit führender Anbieter im Bereich der Wasserstoffmobilität werden zu wollen. Im Rahmen der strategischen Ausrichtung hatte das Management des französischen Konzerns emissionsfreie Antriebstechnologien und die Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff als Energieträger im Besonderen als zukünftige Geschäftsfelder definiert.

„Michelin ist davon überzeugt, dass die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie einen wirksamen Beitrag zur Dekarbonisierung der Mobilität und sogar darüber hinaus leisten wird. Aus diesem Grund leistet Michelin seit mehr als 20 Jahren Pionierarbeit in dieser Technologie“, sagt Florent Menegaux, CEO von Michelin. Er ergänzt: „Die Beteiligung von Stellantis an Symbio würde diese Überzeugung bestärken und die enorme industrielle Dynamik, die wir gemeinsam mit Faurecia aufgebaut haben, weiter vorantreiben.“ (dw)

Die Aktionäre von Symbio halten jeweils 33,3 Prozent der Anteile und sind somit gleichberechtigt.

Wasserstoff-Joint-Venture

Stellantis erwirbt Symbio-Anteile

Wie bereits im Januar 2023 berichtet plante Stellantis seine Beteiligung an dem Joint Venture Symbio. Nun hat Stellantis das Vorhaben durchgeführt und Symbio-Anteile erworben. Damit sind Michelin, Forvia und Stellantis gleichberechtigte Partner.

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Michelin: Joint Venture mit Faurecia zur Wasserstoffmobilität

Michelin und der Automobilzulieferer Faurecia haben die Gründung von Symbio, a Faurecia Michelin Hydrogen Company beschlossen. Das Joint Venture soll alle Aktivitäten der beiden Unternehmen zu Wasserstoff-Brennstoffzellen bündeln. Ziel ist es, ein weltweit führender Anbieter im Bereich der Wasserstoffmobilität zu werden.

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Michelins Zukunftsfelder

Auch Michelin beteiligt sich als Mobilitätsakteur an der Entwicklung und Produktion emissionsfreier Antriebstechnologien. Die Franzosen erschließen damit neue Geschäftsfelder – im Fokus steht Wasserstoff als Energieträger und die damit verbundene Brennstoffzellentechnologie.

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Neben Michelin und Faurecia ist nun auch Stellantis gleichberechtigter Partner bei Symbio.

Wasserstoff-Joint Venture

Michelin beschleunigt Wasserstoff-Initiativen

Der nächste Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität. Wasserstoff ist laut Michelin eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität. 2019 gründeten Michelin und Faurecia das Joint Venture Symbio. Jetzt hat sich auch Stellantis der Partnerschaft angeschlossen.

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