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Das Pirelli-Management hat die Umsatz-Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben korrigiert. 
Foto: Pirelli
Das Pirelli-Management hat die Umsatz-Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben korrigiert. 

Jahresprognose wird angehoben

Pirelli steigert Nettogewinn um 77 Prozent

Pirelli konnte im ersten Halbjahr 2022 deutliche Zuwächse beim Umsatz (+24,6 Prozent) sowie beim operativen Ergebnis (+27,6 Prozent) generieren. Entsprechend verzeichnete auch der Nettogewinn des Unternehmens ein signifikantes Plus.

Von Januar bis Juni erzielten die Italiener Umsatzerlöse in Höhe von 3,2 Milliarden Euro (organisches Wachstum +19,4 Prozent) und ein bereinigtes operatives Ergebnis von 481,6 Millionen Euro. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 15,1 Prozent und übertraf damit den Vorjahrswert damit minimal (14,7 Prozent). Dank eines Preis-Mix auf Rekordniveau (20,4 Prozent) und einer gesteigerten Effizienz konnte Pirelli nach eigenen Angaben die Preissteigerungen bei Rohstoffen sowie die Inflation ausgleichen. Durch die verbesserte operative Leistung konnte das Unternehmen seinen Nettogewinn um 77,1 Prozent auf 233 Millionen Euro anheben.

Das Absatzvolumen ging gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1 Prozent zurück, was vor allem auf das Minus von 8,8 Prozent bei Standardreifen zurückzuführen ist. Im High-Value-Bereich (Pkw-Reifen ab 18 Zoll aufwärts) hingegen konnte Pirelli um 5,8 Prozentpunkte zulegen. Der Anteil der High-Value-Umsätze am Gesamtumsatz des Konzerns betrug 72 Prozent.

Aufgrund der positiven Entwicklung und ungeachtet eines weiterhin „volatilen makroökonomischen Szenarios“ hat das Pirelli-Management die Jahresprognose für 2022 leicht angehoben. Der Reifenhersteller rechnet nun mit Umsatzerlösen zwischen 6,2 und 6,3 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge wird weiterhin bei etwa 15 Prozent erwartet. (dw)

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Der italienische Reifenhersteller Pirelli hat seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2022 veröffentlicht.
Foto: Pirelli

Quartalszahlen

Umsatz von Pirelli steigt um 22 Prozent

Pirelli hat seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2022 veröffentlicht: Das italienische Reifenunternehmen verzeichnet einen Nettogewinn von 109,8 Millionen Euro. 

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Foto: Cooper Tires

Finanzergebnis

Cooper verdoppelt Nettogewinn

Die Cooper Tire & Rubber Company – die kurz vor einer Übernahme durch Goodyear steht – hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatzminus von 8,36 Prozent abgeschlossen. Aufgrund einer verbesserten EBIT-Marge konnte der Reifenhersteller seinen Nettogewinn jedoch nahezu verdoppeln.

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Entschlossenes Conti-Duo: Nikolai Setzer, Vorstandsvorsitzender, und Finanzvorständin Katja Dürrfeld.
Foto: Marcus Prell

Industrie

Conti steigert Konzernumsatz um 6 Prozent

Continental erwirtschaftet im Geschäftsjahr 2021 ein positives Nettoergebnis. Der Zulieferer beweist sich in herausfordernden Zeiten als stabile Größe im Automobilgeschäft. Der Unternehmensbereich Tires bleibt eine Cashcow – in 2022 soll mit Reifen ein Umsatz zwischen 13,3 und 13,8 Milliarden Euro erwirtschaftet werden.

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Foto: GB

Jahresprognose nach oben korrigiert

Yokohama erzielt Rekordumsatz und Rekordgewinn

Der japanische Reifenhersteller Yokohama hat ein starkes erstes Quartal 2021 erlebt. Mit einem Umsatz von 149,6 Milliarden Yen (ca. 1,13 Milliarden Euro; +15,9 Prozent) sowie einem Betriebsgewinn in Höhe von 14,5 Milliarden Yen (ca. 109,4 Millionen Euro; +797 Prozent) hat die Gruppe neue Rekordwerte erreicht.