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Foto: Nokian
Das Nokian-Management hat ehrgeizige Ziele sowohl in finanzieller als auch in nicht-finanzieller Hinsicht definiert.  

Wachstumsstrategie

Nokian peilt Nettoumsatz von zwei Milliarden Euro an

Im Rahmen einer neuen mittelfristigen Strategie haben die Nokian-Verantwortlichen neue finanzielle und nicht-finanzielle Ziele definiert. Der Reifenhersteller will wesentlich rentabler werden und zudem seine Nachhaltigkeits-Bemühungen deutlich verstärken.

Eine Prognose von LMC Tyre & Rubber geht davon aus, dass der globale Reifenmarkt bis zum Jahr 2024 jährlich um etwa 5 Prozent wächst. Basierend auf dieser Annahme hat der Nokian-Aufsichtsrat ambitionierte Zielvorgaben festgelegt. Nach den Plänen des Managements soll die finnische Marke das Marktwachstum noch übertreffen und mittelfristig einen Nettoumsatz von zwei Milliarden Euro erreichen. Im Corona-Jahr 2020 hatte der Hersteller einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro erzielt, im Geschäftsjahr 2019 waren es noch rund 1,5 Milliarden Euro gewesen.

Zudem sollen sich die operativen Segmentergebnisse und der Return on Capital Employed (ROCE) auf einem Niveau von 20 Prozent einpendeln. „Unsere umfangreiche Investitionsphase ist abgeschlossen. Wir sind für organisches Wachstum sowie starke Performance gut positioniert. Mit unseren derzeitigen Produktionskapazitäten, einer starken Marke und einem Weltklasse-Team sind wir nun bereit, einen ehrgeizigen Sprung nach vorne zu wagen und einen Umsatz von 2 Milliarden Euro zu erreichen“, zeigt sich Jukka Moisio, Präsident und CEO von Nokian Tyres, überzeugt. 

Dafür hat Nokian eigenen Angaben zufolge in den Jahren von 2020 bis 2021 eine Rekordzahl neuer Produkte auf den Markt gebracht. Darüber hinaus will das Unternehmen auch weiterhin Innovation vorantreiben, um seine Wettbewerbsfähigkeit und Positionierung im Premiumreifensegment weiter zu stärken. Gemeinsam mit intelligenteren Markteintrittsstrategien und verbesserten wirtschaftlichen Fähigkeiten soll dieses erweiterte Produktangebot das Umsatzwachstum vorantreiben. Schließlich soll die Stärkung der Marke Nokian Tyres in den einzelnen Regionen eine engere Kundenbeziehung fördern.

Nicht-finanzielle Ziele  

Parallel dazu haben die Nokian-Verantwortlichen auch diverse nicht-finanzielle Vorgaben festgelegt und diese im Kerngeschäft verankert. Die Ziele umfassen etwa neue Umwelt- und Sicherheitsinnovationen bei Produkten, die Reduktion von CO₂-Emissionen im Einklang mit den wissenschaftsbasierten Zielen, die Erhöhung der Sicherheit am Arbeitsplatz sowie die Überwachung der Nachhaltigkeit bei Lieferanten.

Konkret sehen die Pläne eine Erhöhung des Anteils von recycelten oder erneuerbaren Rohstoffen in Reifen auf 50 Prozent bis 2030 vor. Bis dahin will Nokian zugleich seine CO₂-Emissionen bei Rohstoffen und Reifen gegenüber 2018 um 25 Prozent reduzieren. Schließlich soll die Unfallhäufigkeit jährlich um 20 Prozent gesenkt werden und bis 2025 bei den wichtigsten und aktiven Lieferanten ein Nachhaltigkeitsaudit durchgeführt werden.

Reifenindustrie

Nokian steigert 2017 Nettoumsatz um 13 Prozent

Nokian Tyres hat seine Geschäftszahlen für 2017 bekannt gegeben. Eigenen Angaben zufolge schloss das Unternehmen das vergangene Geschäftsjahr positiv ab und blickt zuversichtlich auf 2018. Für 2018 rechnet Nokian bei den derzeitigen Wechselkursen mit einem Anstieg des Nettoumsatzes und des Betriebsergebnisses gegenüber 2017.

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Foto: Nokian Tyres

Reifenindustrie

Nokian im Corona-Jahr 2020 weniger profitabel

Im vergangenen Jahr erzielte der Reifenhersteller einen Nettoumsatz in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro und damit rund 13,3 Prozent weniger als noch 2019. Trotz anhaltender Unsicherheiten aufgrund der Corona-Pandemie erwarten die Verantwortlichen in diesem Jahr ein wesentlich besseres Ergebnis.

Reifenindustrie

Continental erhöht Umsatzziel auf mehr als 32,5 Milliarden Euro

Der Continental-Konzern teilt mit, dass im zweiten Quartal 2012 die Dynamik des starken Auftaktquartals nahezu gehalten werden konnte. Die Unternehmensleitung erhöht als Folge das Umsatzziel auf mehr als 32,5 Milliarden Euro. „Auf Basis des erfolgreichen ersten Halbjahres sind wir zuversichtlich, unsere gesteckten Jahresziele sicher zu erreichen. Gleichwohl gilt es, die Unsicherheiten auf den weltweiten Absatzmärkten, die schwierige wirtschaftliche Situation in einigen Mitgliedsländern der Europäischen Union und die Verlangsamung des Wachstums der Weltwirtschaft weiter sehr genau im Blick zu behalten“, sagt der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart.

Reifenindustrie

ZF-Umsatz steigt auf knapp 17,4 Milliarden Euro

Wie die ZF Friedrichshafen AG mitteilt, hat das Unternehmen das Geschäftsjahr 2012 mit einem Rekordumsatz von annähernd 17,4 Milliarden Euro abgeschlossen, ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr (15,5 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis ist dabei um 19 Prozent auf 687 Millionen Euro zurückgegangen (Vorjahr: 850 Millionen Euro). Außerdem stieg die Zahl der Beschäftigten weltweit im abgelaufenen Jahr um 5 Prozent auf 74.775 Mitarbeiter. „Wir werden 2013 weiter wachsen – allerdings weniger dynamisch als in den Vorjahren“, so der ZF-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Sommer. „Dabei werden wir unser Augenmerk noch stärker auf die Ergebnisqualität richten.“