Image
Continental-Sustainable Rubber_GIZ Canopy Indonesia(ENT_ID=7379.jpeg
Foto: GIZ Canopy Indonesia
Bis 2024 soll die Anzahl der in das Projekt einbezogenen Kleinbäuerinnen und -bauern von 450 auf 4.000 erweitert werden.

Continental/BMZ

Mehr Nachhaltigkeit in Lieferkette von Naturkautschuk

Die Continental AG verstärkt ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette von Naturkautschuk. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wird das Projekt zur Rückverfolgbarkeit der Lieferkette von Naturkautschuk auf Borneo erweitert.

Bis 2024 sollen laut Unternehmensangaben rund 4.000 statt bisher 450 Kleinbäuerinnen und -bauern in das Projekt mit einbezogen werden. Das Projektziel bleibe unverändert: Kleinbäuerinnen und -bauern im Naturkautschuksektor werden ausgebildet, qualitativ hochwertigen Rohstoff unter Einhaltung klar definierter Nachhaltigkeitskriterien anzubauen. Durch einen qualitativ hochwertigeren Naturkautschuk soll das Einkommen der Projektteilnehmer verbessert werden.

„Unser Ziel ist, 100 Prozent nachhaltige Lieferketten bis 2050 zu erreichen. Die wertvollen Erfahrungen, die wir in diesem Projekt sammeln, erlauben es uns, die Transparenz innerhalb unserer Naturkautschuklieferketten sukzessive auszubauen. Bildung und Digitalisierung können wichtige Beiträge leisten, um Lieferketten nachhaltig zu gestalten. Dass dies im Naturkautschuksektor gelingen kann, zeigen wir gemeinsam mit unseren Partnern auf Borneo“, so erläutert Claus Petschick, Leiter Nachhaltigkeit des Reifenbereichs von Continental. Indonesien zählt zu den weltweit größten Erzeugern von Naturkautschuk. Der Distrikt Kapuas Hulu, in dem Continental mit dem BMZ kooperiert, ist von zwei Nationalparks geprägt, die als UNESCO-Biosphärenreservat ausgezeichnet sind. Bereits 2018 haben Continental und das BMZ ein digitales Rückverfolgungssystem für Naturkautschuk in der Projektregion implementiert. Sowohl Conti als auch das BMZ sind Mitglieder der im März 2019 gegründeten Global Platform for Sustainable Natural Rubber (GPSNR). (kle)

Image
Hutan_Harapan_Aulia_Erlangga.jpeg
Foto: Pirelli

Industrie

Ökoprojekt zur entwaldungsfreien Produktion von Naturkautschuk

Der Reifenhersteller Pirelli und die BMW Group starten in Zusammenarbeit mit Birdlife International ein dreijähriges Projekt, das die nachhaltige und entwaldungsfreie Produktion von Naturkautschuk in Indonesien fördern soll.

Image
continental_claus_petschick.jpeg
Foto: Continental

Industrie

Marker-Technologie zur Rückverfolgung von Naturkautschuk

Continental und Security Matters (SMX) arbeiten gemeinsam an der Entwicklung und Erprobung einer Marker-Technologie für Naturkautschuk.

Image
Hankook-natural rubber.jpeg
Foto: Hankook

Industrie

Hankook: Mehr Nachhaltigkeit in Wertschöpfungskette für Naturkautschuk

Der koreanische Reifenhersteller Hankook intensiviert seine Bemühungen für mehr Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette für Naturkautschuk. Hierfür aktualisiert das Unternehmen seine Richtlinie für nachhaltigen Naturkautschuk im Einklang mit dem Rahmenwerk der Global Platform for Sustainable Natural Rubber (GPSNR).

Reifenindustrie

Studie „Naturkautschuk in der Lieferkette“ erschienen

Naturkautschuk ist ein weltweit gehandelter Rohstoff, der als Gummi in mehr als 50.000 Produkten zum Einsatz kommt. Wichtigster Abnehmer ist die Reifen- und Automobilindustrie. Da jedoch der Anbau mit sozialen und ökologischen Problemen verbunden ist, haben einzelne Akteure aus verschiedenen Branchen erste Ansätze entwickelt, um den Problemen zu begegnen. Das zeigt eine neue Studie auf, die das SÜDWIND-Institut und der Global Nature Fund diese Woche veröffentlicht haben.