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Foto: Häußermann
Schlank und sportlich: Harley-Davidson Livewire.

Industrie

Harley Livewire – Unter Spannung

Fahrbericht: Die Livewire ist die Antithese zu allem, was ein Motorrad von Harley-Davidson bisher ausmachte. Nur bei der Preisgestaltung ist Harley sich treu geblieben.

Leises Surren statt knurriges Big-Twin-Bollern, sportliche Spritzigkeit statt behäbiger Cruisereigenschaften, sanftes Gleiten statt rauhem Schütteln. Die Elektromobilität kommt nur langsam in Schwung. Zwar haben heute schon die meisten namhaften Automobilhersteller schon Stromer im Programm, die etablierte Motorradbranche hingegen übt sich in vornehmer Zurückhaltung. Gut, BMW baut den Roller C evolution, KTM einen elektrischen Geländeflitzer. Aber sonst? Harley-Davidson! Ausgerechnet die Marke aus Milwaukee, die bekannt ist für großvolumige V2-Motoren, die sich im Betrieb kräftig schütteln und gut vernehmbar bollern, hat einen vollwertigen Stromer im Programm. Der hört auf den Namen Livewire, wurde 2018 auf der Motorradmesse EICMA in Italien vorgestellt und ist nun auch in Deutschland erhältlich. Lesen Sie einen Fahrbericht über den Ami-Stromer in der Juli-Ausgabe. (mh/kle)

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Foto: Häußermann Gib Gummi: Der Michelin Scorcher setzt die vom Zahnriemen angelieferte Power in Vortrieb um.
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Foto: Häußermann Gib Strom: Das Ladegerät holt sich Saft aus der der Haushaltssteckdose und gibt diese über einen Stecker in der Tankattrape an den Akku weiter.
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Foto: Häußermann Gib Information: Das TFT-Display ist in etwa so groß wie ein Smartphone, verfügt über Touch-Funktionen und ist gut ablesbar.
Technische Daten: Harley-Davidson Livewire

Motor:  Flüssigkeitsgekühlter Dreiphasen-Permanentmagnet-Synchronmotor (Wechselstrom), sechs Pole, Lithium-Ionen-Akku 12 V, 2 Ah für Systemstart und Bordnetzfunktionen, Dauerleistung: 60kW (82 PS) bei 8.000/min, Spitzenleistung: 78 kW (106 PS) bei 11.000/min, max. Drehmoment Nm: 116, max. Drehzahl: 15000 U/min, Akkukapazität: 13,6 kW/h, Zahnriemen.

Fahrwerk:  Brückenrahmen, dreiteilig, aus Leichtmetalldruckgussprofilteilen mit Hilfsrahmen (Heck), 

Upside-Down-Telegabel ø 43 mm, Zweiarmschwinge aus Leichtmetalldruckguss, Zentral-Federbein, verstellbare Federbasis; Doppelscheibenbremse vorn, Ø 300 mm, Scheibenbremse hinten, Ø 260 mm; ABS; Alu-Gussräder 3.50 x 17; 5.50 x 17,

Reifen: V: 120/70 ZR17 58W; H: 180/55 ZR17 73W (Bereifung Testmotorrad: Harley-Davidson Michelin Scorcher Sport)

Maße (Herstellerangaben): Gewicht, fahrfertig: 249 kg, Sitzhöhe 780 mm, Radstand 1490 mm, Länge 2135 mm, Breite 830 mm.

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Foto: Continental

Motorrad

Luftdruck ist wesentlicher Faktor für Fahrstabilität

Der richtige Luftdruck spielt eine entscheidende Rolle in der Fahrwerkstechnik bei Motorrädern: Eingepresst in Schlauch oder Reifen ist Luft die Kraft, welche den Abstand des Motorrads zum Asphalt bestimmt. Abweichungen nach oben oder unten können sich im Normalbetrieb negativ auswirken – darauf weist die Motorrad-Division von Conti hin. 

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Foto: Vergölst

Personalie

Vergölst-Vertriebsleiter geht in Ruhestand

Nach 42 Jahren verlässt der Vertriebschef Heinrich Bytof Vergölst und geht in den Ruhestand. Seit seiner Ausbildung 1979 war er dem Reifen- und Autoservice treu geblieben.

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Foto: Kay Lehmkuhl

Industrie

Kautschukindustrie: Versorgungslage bleibt angespannt

Nach Angaben des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk) konnten deutsche Akteure im 1. Halbjahr 2021 den seit Mitte vergangenen Jahres eingeleiteten Erholungsprozess fortsetzen. Das hohe Preisniveau aufgrund von Rohstoffen und Logistikdienstleistungen drücke allerdings auf die Nachfrage, die Versorgungssituation bleibe angespannt.

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Foto: Goodyear

Industrie

Goodyear ist Impulsgeber in neuen Prestige-Segmenten

In der Mai-Ausgabe berichten wir über neue Schwerpunkte in der Reifenentwicklung – auf die Elektrifizierung der Fahrzeugbestände reagieren die Hersteller mit neuen Konzepten. Auch der Reifenriese Goodyear ist schwer in Bewegung.