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Goodyear entwickelt aktuell spezielle Reifenoptionen für künftige Mondfahrzeuge der NASA.
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Goodyear entwickelt aktuell spezielle Reifenoptionen für künftige Mondfahrzeuge der NASA.

Industrie

Goodyear bereift erneut Mondfahrzeug

Bereits bei der Mondlandung der Apollo-11-Mission war Goodyear als Ausrüster vertreten. Nun kooperiert das Unternehmen erneut mit der NASA und entwickelt Reifenlösungen für ein künftiges Mondfahrzeug.

Unter Führung von Lockheed Martin arbeiten verschiedene Mobilitätsunternehmen zusammen, um ein Fahrzeug für die nächste geplante Mondlandung zu konzipieren. Im Gegensatz zu den Mond-Rovern von Apollo 11, die lediglich für einen mehrtägigen Einsatz im Umkreis von fünf Meilen um die Landestelle gedacht waren, stellen künftigen Mondfahrzeuge deutlich höhere Ansprüche an ihre Reifen.

Die Rover für die anstehenden Mond-Missionen werden in zerklüftetem Gelände über viel größere Entfernungen und bei extremeren Temperaturen operieren müssen. Neben einer idealerweise jahrelangen Haltbarkeit stellt vor allem der breite Temperaturbereich eine zentrale Herausforderung dar: Während es nachts bis zu -120 Grad Celsius kalt werden kann, steigt das Thermometer am Tag auf bis zu +120 Grad Celsius.

Für die Entwicklung entsprechender Reifenlösungen setzt Goodyear eigenen Angaben zufolge auf seine Luftlos-Technologien, die auf der Erde im Bereich der Mikromobilität sowie für autonome Shuttles und Passagierfahrzeuge eingesetzt wird. Erste Tests der Konzepte aller beteiligten Unternehmen in speziellen Mondbodenprüfständen laufen bereits.

„Alles, was wir bei der Herstellung von Reifen für die extrem schwierigen Bedingungen auf dem Mond lernen, wird uns helfen, bessere luftlose Reifen auf der Erde herzustellen. Dies wird zu unserem übergeordneten Ziel beitragen, Mobilität zu ermöglichen, egal wo sie stattfindet", sagt Chris Helsel, Senior Vice President, Global Operations und Chief Technology Officer bei Goodyear. Die nächste NASA-Mission, im Rahmen derer erstmals eine Frau und eine Person of Color den Mond betreten sollen, ist gegenwärtig für das Jahr 2025 geplant. (dw)

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