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Foto: Apollo Vredestein
Das neue EU-Reifenlabel gilt seit dem 1. Mai – das Wissen darum ist bei Autofahrern jedoch noch recht gering ausgeprägt. 

Umfrageergebnis

EU-Reifenlabel: Wissensstand bei Autofahrern noch gering

Seit dem 1. Mai 2021 ist ein neues EU-Reifenlabel gesetzlich vorgeschrieben. Eine Umfrage von Apollo Vredestein offenbart nun, dass die Kenntnisse diesbezüglich bei Verbrauchern jedoch noch recht gering ausfallen.

Die EU-Verordnung 2020/740 sieht vor, dass Kunden vor dem Reifenkauf über deren Kennwerte in Bezug auf Effizienz, Haftung bei Nässe und Geräuschentwicklung informiert werden müssen. Bei der Umfrage, die Apollo Vredestein unter Autofahrern in ganz Deutschland durchgeführt hat, gab nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) an, über die Kriterien Bescheid zu wissen. Dass der Händler sie über die entsprechenden Werte für Effizienz und Geräuschentwicklung aufmerksam gemacht habe, berichteten 43 Prozent.

Zugleich bestätigten 88 Prozent der Umfrageteilnehmer gegenüber Apollo Vredestein, dass besseres Wissen über diese Kennwerte ihre Ersatzreifen-Wahl beeinflussen würde. Besonders die Gruppe der 25- bis 34-Jährigen (93 Prozent) vertraut auf unabhängige Bewertungen. Auch in Bezug auf da Wissen um das geänderte Reifenlabel offenbart sich ein deutliches Altersgefälle. Während unter den Personen im Alter von 18 bis 24 Jahren 53 Prozent angaben, über die Änderung Bescheid zu wissen, lag dieser in der Gruppe der 55- bis 64-Jährigen bei lediglich 16 Prozent.

„Diese Reifenkennwerte werden von Autobesitzern eindeutig sehr geschätzt, aber das Bewusstsein bleibt sehr gering. Es stellt für Behörden und die Reifenbranche – Hersteller, Vertriebspartner und Einzelhändler gleichermaßen – eine große Herausforderung dar, dieses Bewusstsein zu stärken und den Verbrauchern zu ermöglichen, fundierte Kaufentscheidungen zu treffen“, kommentiert Yves Pouliquen, Sales and Marketing Director Europe bei Apollo Vredestein. (dw)

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