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Delticom fokussiert sich auf das Kerngeschäft mit Reifen. 
Foto: Delticom
Delticom fokussiert sich auf das Kerngeschäft mit Reifen. 

Handel

„Erfolgreicher Abschluss der Restrukturierung“

Die Delticom AG berichtete anlässlich der 16. ordentlichen Hauptversammlung über den Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2022. Der Vorstand informierte über den „erfolgreichen Abschluss der Restrukturierung“ sowie der damit eingehenden Beendigung der operativen und finanziellen Sanierung.

Gemäß Schätzungen des Herstellerverbands European Tyre and Rubber Manu-facturers' Association (ETRMA) und des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie (wdK) wurden hierzulande in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres insgesamt 1,7 Prozent weniger Pkw-Reifen vom Handel an die Verbraucher abgesetzt. Einem Rückgang im Geschäft mit Sommerreifen um 3,2 Prozent und Winterreifen um 12,6 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2021 steht laut den Marktkennern ein Anstieg im Geschäft mit Ganzjahresreifen um 8,6 Prozent gegenüber. Die Delticom-Gruppe behauptete sich laut den Verantwortlichen in einem schwierigen Marktumfeld. Im ersten Quartal erzielte die Gruppe Umsatzerlöse in Höhe von 90,5 Mio. Euro. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte die inzwischen verkaufte US-Tochtergesellschaft noch mit rund 16 Mio. Euro zum Konzernumsatz in Höhe von 102,2 Mio. Euro beigetragen. Dementsprechend konnte die Gesellschaft laut Management in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres im Kerngeschäft ein Umsatzwachstum von 4,4 Prozent erzielen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im Berichtszeitraum auf 9,5 Mio. Euro (Q1 2021: 5,5 Mio. Euro). Der Anstieg um 74,1 Prozent resultiert im Wesentlichen aus dem Einmalertrag im Zusammenhang mit dem Verkauf der US-Tochtergesellschaft in Höhe von 2,5 Mio. Euro. Die größte Aufwandsposition ist laut Konzern-Führung der Materialaufwand, in dem die Einstandspreise für die verkauften Waren erfasst werden. Er belief sich im Berichtszeitraum auf 72,5 Mio. Euro (Q1 2021: 79,6 Mio. Euro). „Absatzbedingte Mixeffekte aufgrund des gegenüber Vorjahr verzögerten Saisonauftakts führten im Berichtszeitraum zu einem Rückgang der Bruttomarge von 22,1 Prozent auf 19,9 Prozent. Der Rohertrag belief sich in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 27,6 Mio. Euro (Q1 2021: 28,1 Mio. Euro). Der Rohertrag im Verhältnis zur Gesamtleistung belief sich auf 27,5 Prozent (Q1 2021: 26,1 Prozent). Im Vorjahresvergleich ergibt sich unter Herausrechnung des US-Geschäfts und des im ersten Quartal des laufenden Jahres realisierten Ergebnisbeitrags für das Kerngeschäft eine Rohertragsmarge im Verhältnis zur Gesamtleistung in Höhe von 25,7 Prozent nach 26,9 Prozent im Vorjahr“, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Der für das Gesamtjahr 2022 prognostizierte Ausblick hinsichtlich eines Umsatzes in einer Bandbreite von 480 bis 520 Mio. Euro und einem operativen EBITDA von 12 bis 15 Mio. Euro werde unverändert gelassen. (kle)

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Durch die neue Kreditvereinbarung soll die finanzielle Sanierung der Delticom AG im Januar abgeschlossen werden.
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Handel

Delticom vermeldet neue Konsortialkreditvereinbarung

Die Delticom AG hat mit der Commerzbank, der Deutschen Bank und der Sparkasse Hannover einen Konsortialkreditvertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren abgeschlossen. Mit der für Januar 2022 geplanten ersten Auszahlung im Rahmen der Vereinbarung soll die finanzielle Sanierung der Gesellschaft abgeschlossen sein.

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Onlinehandel

Delticom-Vorstand erwägt Kapitalerhöhung

Die Delticom AG informiert im Rahmen einer Ad-Hoc-Mitteilung darüber, dass der Vorstand eine mögliche „prospektfreie Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital“ vorbereitet.

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Thomas Loock sucht neue Aufgaben. 
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Onlinehandel

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Mit Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2021 gibt die Delticom AG auch das Ausscheiden von Finanzvorstand Thomas Loock bekannt.

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Die Autohaus Bölz GmbH nahm an der zum Marktstart initiierten Sonderaktion teil, und gewann einen Tonnengrill – schmeiß an das Ding. 
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Onlinehandel

Tyres-N-Parts mit „zweistelligen Wachstumsraten“

Im November startete mit Tyres-N-Parts eine neue digitale Vertriebsplattform für Kfz-Werkstätten, Autohäuser und Reifenhändler. Die Macher berichten von zweistelligen Wachstumsraten.