Image
Continental_Spacesuit-Media-Charly-Lopez.jpeg
Foto: Charly Lopez/Spacesuit Media
Die Extreme-E-Reifen basieren auf der UHP-SUV-Reifenserie CrossContact.

Motorsport

Continental präsentiert CrossContact Extreme E

Continental ist Sponsor der „Extreme-E“-Rennserie. Das Technologieunternehmen stattet sämtliche Fahrzeuge der Rennen mit Reifen aus – der Einsatz im Extrembereich liefert den Reifenentwicklern Erkenntnisse, die auch in die Serienproduktion überführt werden.

Continental stellt sich als Ausrüster in der „Extreme E“ der größten Herausforderung, die im Motorsport jemals an Reifen gestellt wurden – so zumindest sehen es die Motorsport-Verantwortlichen des Reifenriesen aus Hannover. Das Anforderungsprofil hat es tatsächlich in sich: Extreme Beschleunigungen, stärkere Drehmomente, hohe Geschwindigkeiten auch in eng gesteckten Kurven, Driftbewegungen und Sprünge. Erkennungszeichen der Rennserie sind die auf den Namen „ODYSSEY 21“ getauften Elektro-SUVs, die ab 3. April 2021 den professionellen Motorsport in die entlegensten Winkel der Erde bringen sollen.

Mit einer Länge von 440 cm, einer Breite von 230 cm und einer Höhe von 186 cm sind sie vergleichbar mit herkömmlichen SUVs. Auch der Radstand von 300 cm klingt nach Normalität. Mit einer Spitzenleistung von 550 PS ist der vom Rennsport-Hersteller Spark Racing Technology hergestellte Bolide allerdings ein echtes Kraftpaket – und das bei einem Gewicht von nur 1.650 Kilogramm. Zum Vergleich: Durchschnittliche Rallye-Dakar-Fahrzeuge haben rund 300 PS und wiegen über zwei Tonnen. Entsprechend eindrucksvoll sind die Beschleunigungswerte. Angetrieben von zwei Elektromotoren beschleunigt der Power-Buggy in gerade einmal 4,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Auch eine Steigung von rund 55 Grad kann der Elektro-SUV problemlos überwinden. Wenn er denn entsprechenden leistungsfähige Reifen hat – und dieser Auftrag geht an den Gründungspartner der neuen Offroad-Rennserie: Continental liefert den speziell für diese Einsätze entwickelten CrossContact Extreme E. 

Image
Continental_Spacesuit-Media-Jordi-Rierola-EE-PT-2020-12(ENT_ID=.jpeg
Foto: Jordi Rierola/Spacesuit Media Continental ist offizieller Reifenlieferant der neuen Extreme-E-Rennserie.

Die metrische Größe des CrossContact Extreme E ist 37 X 12.5 R17 – also 37 Zoll Durchmesser, 12.5 Zoll Breite und 17 Zoll Felge. Anuj Jain, Reifenentwickler bei Continental, erläutert: „Mit diesem Reifen haben wir einen sehr guten Kompromiss zwischen den verschiedenen Untergründen beziehungsweise den lokalen und klimatischen Anforderungen, der erforderlichen Rennstabilität sowie dem wichtigen Thema Nachhaltigkeit gefunden – ein außerordentlich leistungsfähiger Allrounder.“ Kernmerkmale sind eine spezielle Laufflächenmischung und ein Profil aus kombinierten Traktionsrippen und -taschen. „Hinzu kommt eine völlig neu gestaltete Außenschulter als robuste Verbindung zwischen Lauffläche und Seitenwand. Und wir haben auch den Gewebekern verstärkt“, so Jain.

Laut den Conti-Verantwortlichen gibt es für die außergewöhnliche Performance des CrossContact Extreme E im automobilen Alltag keine adäquaten Herausforderungen. Der Extremsportler mit der auffälligen Seitenwandgestaltung wird folglich nicht im Handel zu kaufen sein. Sehr wohl gibt es aber den Technologietransfer von der Rennstrecke auf die Straße.  Anuj Jain verrät: „Für die Entwicklung des Extreme-E-Reifens haben wir zunächst die maximale Leistungs- und Widerstandsfähigkeit bewährter High-Performance-Produkte modernster Bauart analysiert und uns dann entschieden, die Continental CrossContact-Serie als Referenz für den weiteren Prozess zu verwenden. Die technische Herausforderung bestand anschließend darin, das Profil, die Seitenwand und die Konstruktion an die unterschiedlichen und sehr anspruchsvollen Terrains der Extreme-E-Rennstrecken anzupassen.“ Die sportliche CrossContact-Familie bündelt in verschiedenen Ausführungen für den On- und Offroad-Einsatz das Know-how der Hannoveraner für das SUV-Segment. Lesen Sie mehr zum Thema Technologietransfer im ePaper (03/2021).

ContinentaL_Spacesuit-Media-Charly-Lopez-EE.jpeg
ContinentaL_Spacesuit-Media-Charly-Lopez-EE.jpeg
Preseason Testing. Circuit: MotorLand Aragon.
Continental_ABT-141.jpeg
Continental_ABT-141.jpeg
Image
continental-catarina-silvajpg.jpeg
Foto: Sam Bloxham / LAT Images

Motorsport/Continental

Extreme E-Auftakt geglückt

Die Veranstalter der neuen Rennserie Extreme E resümieren einen gelungenen Saisonstart – die erste Etappe führte die Teams nach Saudi-Arabien. Continental zieht auch aus Reifenperspektive ein positives Zwischenfazit zur Leistung des exklusiv entwickelten CrossContact Extreme E. 

Image
Ab der Saison 2022 kommen neue 18-Zoll-Reifen von Pirelli in der Formel 1 zum Einsatz.
Foto: Pirelli

Pirelli/Formel 1

Reifenpannen beim GP von Katar „nicht produktionsbedingt“

Beim Großen Preis von Katar Ende November hatten einige Fahrer – unter anderem Mercedes-Pilot Valtteri Bottas – mit Luftverlusten bei ihren Reifen zu kämpfen. Formel 1-Reifenlieferant Pirelli hat die betroffenen Profile untersucht und erste Erkenntnisse dieser Analyse bekanntgegeben.

Image
toyo-24hrennen.jpeg
Foto: Toyo

Motorsport

Toyo-Reifen für Teams von Novel Racing und Ring Racing

Toyo Tires hat im vergangenen Jahr eine Partnerschaftsvereinbarung mit der Novel Corporation unterzeichnet. Beim 49. ADAC TOTAL 24h-Rennen (3. bis 6. Juni 2021) stattet die Marke die von Novel Racing und Ring Racing eingesetzten Fahrzeuge mit Reifen aus.

Image
YOKOHAMA_UTV_Kristen_Matlock.jpeg
Foto: Yokohama

Motorsport

Yokohamas Geolandar im Extremeinsatz

Yokohama dokumentiert seine Kompetenzen im Bereich Offroad durch die Ausrüstung diverser Rennsport-Teams – unter anderem beim kürzlich ausgetragenen King Shocks Area BFE Beatdown.