Der Vorstandsvorsitzende Nikolai Setzer sieht Continental in einer „starken Technologie- und Wettbewerbsposition“.
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Der Vorstandsvorsitzende Nikolai Setzer sieht Continental in einer „starken Technologie- und Wettbewerbsposition“.

Continental-Hauptversammlung 2023

„Wir können dynamischen Wandel“

Dank eines „balancierten Portfolios“ sieht der Vorstandsvorsitzende Nikolai Setzer Continental für die Anforderungen der nächsten Jahre gerüstet. Eine zentrale Rolle dabei spielen auch die eigenen Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit.

Im Rahmen der virtuell durchgeführten Hauptversammlung 2023 umriss Nikolai Setzer, Vorstandsvorsitzender von Continental, die Wettbewerbsposition des Unternehmens wie folgt: „Unsere Technologiekompetenz reicht von der Straße bis in die Cloud. Und das ist es, was uns bei Continental einzigartig macht.“ Hinzu kommt die neue Formation mit den drei Unternehmensbereichen Automotive, Tires und ContiTech, mit der Continental 2022 zum ersten Mal über ein volles Geschäftsjahr agiert habe. „Wir bieten mit unserer Aufstellung ein starkes Technologieportfolio. Niemand sonst verfügt über eine solche Bandbreite von Hard- und Software. Niemand sonst verfügt über eine solche Bandbreite an Zukunftstechnologien aus einer Hand“, so der überzeugte Vorstandsvorsitzende.

Mit der Aufstellung sieht sich Continental in der Lage, die Mobilität der Zukunft mit all ihren Facetten aktiv mitzugestalten. Die eigenen Lösungen reichen von Reifen über Sensoren über Kameras und Displays bis hin zu Fahrassistenz- und Sicherheitssystemen. Dieses laut Setzer „balancierte Portfolio für komplementäre Märkte und Zyklen“ sorgt dafür, dass die Hannoveraner trotz eines weiterhin schwierigen Marktumfelds zuversichtlich nach vorn blicken. Hinzu kommt die prognostizierte Erholung der weltweiten Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen insbesondere in den für Continental wichtigen Kernmärkten Europa und Nordamerika. 

Continental noch resilienter

Im vergangenen Jahr sah sich der Zulieferer mit einer Vielzahl an Herausforderungen wie etwa weiter steigenden Kosten in den Bereichen Material, Löhne und Gehälter sowie Energie und Logistik konfrontiert. Gegenüber diesen Einflüssen ist Continental nach Worten Setzers deutlich widerstandsfähiger geworden und konnte so 2022 seine Beschaffungs- und Logistikkette verbessern und die Lieferantenbasis verbreitern. Auch dem inflationsbedingten Anstieg der Beschaffungskosten wirkte der Konzern nach Aussagend es Vorstandsvorsitzenden erfolgreich entgegen: „In konstruktiven Verhandlungen mit unseren Kunden haben wir Preise neu vereinbart.“

Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Umbaus der Automobilbranche freut sich Setzer für Continental bilanzieren zu können: „Wir können dynamischen Wandel. Wir können erfolgreiches Krisenmanagement. Und: Wir haben unsere Widerstandskraft verbessert.“ Mit Blick auf letztere misst Setzer auch dem neuen Vorstandsressort unter der Leitung von Olaf Schick große Bedeutung bei. In dem Ressort wird ab dem 1. Mai die Verantwortung für Recht und Compliance gebündelt. „Denn Integrität – das ist für uns keine Kür. Es ist Pflicht. Täglich und überall. Wir wissen: Nur mit Integrität kann Innovationskraft entstehen. Und Vertrauen“, so Setzer.

Weniger Gegenwind erwarten die Conti-Verantwortlichen durch die prognostizierte Erholung der weltweiten Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen.
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Weniger Gegenwind erwarten die Conti-Verantwortlichen durch die prognostizierte Erholung der weltweiten Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen.

Personelle Kontinuität und Stärkung des Vorstands

Neben dem durchaus positiven Ausblick für die Zukunft des Unternehmens darf sich Nikolai Setzer über einen Vertrauensbeweis seitens des Aufsichtsrats der Continental AG freuen. In seiner Sitzung am 27. April hat das Gremium das im März 2024 auslaufende Mandat des Vorstandsvorsitzenden um weitere 5 Jahre bis zum 31. März 2029 verlängert. „Nikolai Setzer genießt unser vollstes Vertrauen. Er hat in den vergangenen drei Jahren die Transformation von Continental erfolgreich eingeleitet und konsequent vorangetrieben. Er wird das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft führen“, kommentierte der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle die Entscheidung.

In einem weiteren Beschluss wurde zudem Philipp von Hirschheydt mit Wirkung vom 1. Mai 2023 zum neuen Vorstandsmitglied des Unternehmensbereichs Automotive ernannt. Damit übergibt Setzer wie geplant die Verantwortung für den Unternehmensbereich Automotive – die ihm aktuell zusätzlich zu seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender obliegt – um sich in Zukunft auf seine CEO-Aufgaben zu konzentrieren. Die Laufzeit des Mandats von Philipp von Hirschheydt beträgt, wie bei einer Erstbestellung üblich, 3 Jahre bis zum 30. April 2026. Philipp von Hirschheydt leitet aktuell das Geschäftsfeld User Experience des Unternehmensbereichs Automotive und ist darüber hinaus Mitglied des Automotive Boards.

Lesen Sie Details zu den Nachhaltigkeits-Aktivitäten von Continental in der Print-Ausgabe.

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