Nassbremsen - eine der zentralen sicherheitsrelevanten Disziplinen.

Reifenindustrie

Conti und Michelin überzeugen ADAC-Tester

Der Continental PremiumContact 6 beweist in der Dimension 225/40 R18 im ADAC-Test offenbar seine Nässe-Performance. Michelin liefert mit zwei Profilen gut ab.

Der Continental PremiumContact 6 beweist in der Dimension 225/40 R18 im ADAC-Test seine überragende Nässe-Performance. Michelin liefert mit zwei Profilen gut ab.

Dass Continental in sicherheitsrelevanten Disziplinen oftmals die Messlatte darstellt, ist in der Branche bekannt. Ein erneuter Beleg ist der aktuelle Sommerreifentest des ADAC und seiner Partner. Der Continental PremiumContact 6 fährt die Bestnote auf Nässe ein. Die Tester begeistern besonders die Einheiten „Bremsen“ und „Handling“. Bemängelt wird das „etwas laute Außengeräusch“ und die im Vergleich zu den Besten etwas schwächere Performance auf trockener Fahrbahn. In der Bilanz steht trotzdem die Gesamtnote 2,1.

Als sehr ausgewogen sieht der Automobilclub die in der Dimension 225/40 R18 ebenfalls guten Profile Michelin Pilot Sport 4 („Besonders gut auf nasser und gut auch auf trockener Fahrbahn. Geringer Spritverbrauch") und Goodyear Eagle F1 Asymmetric 5 („Besonders gut auf trockener Fahrbahn, gut auch auf Nässe. Geringer Spritverbrauch“). Überraschenderweise taucht in diesem Bewertungsspektrum auch der Maxxis Victra Sport 5 („gut auf trockener und nasser Fahrbahn") auf.

„Befriedigend“ ist ein breites Feld an Gummis: Der Nexen N'Fera Sport, Sava Intensa UHP 2 und der Vredestein Ultrac Vorti werden jeweils aufgrund ihrer Nässeeigenschaften abgewertet. Beim Falken Azenis FK510 bemängeln die Tester dessen Vermögen auf trockener Piste, der Kumho Ecsta PS71 erhält die Abwertung wegen seines Verschleißes. Der Bridgestone Potenza S001 ist zwar „besonders gut auf trockener Fahrbahn“, allerdings laut ADAC „relativ schwach auf Nässe. Der Pirelli P Zero erhält die „absolute Bestnote auf trockener Fahrbahn – in allen Einzeldisziplinen“. Insgesamt reicht es dennoch nur für das Mittelfeld, Schwächen bei Spritverbrauch und Verschleiß sind ausschlaggebend.

Im Mittelfeld landen auch der Toyo Proxes Sport (Abwertung: Verschleiß), der Nokian Powerproof (Abwertung: Verschleiß), der Hankook Ventus S1 evo3 (Abwertung: Nässe) sowie der Cooper Zeon CS-Sport (Abwertung: Nässe). Nur „ausreichend“ ist der Rotalla Setulla S-Pace RU01 – dieser wird als relativ schwach auf trockener und nasser Fahrbahn gesehen.

Die zweite Größe im meist beachteten Reifentest Europas lautet 235/55 R17. Gleich vier Reifen landen in der Bewertungskategorie „gut“: Der Michelin Primacy 4 („Sehr ausgewogen mit Bestnoten auf Nässe“), der Bridgestone Turanza T005 („Sehr ausgewogen. Besonders gut auf trockener und nasser Fahrbahn“), der Pirelli Cinturato P7 („Sehr ausgewogen mit Bestnote auf trockener Fahrbahn“) und der Maxxis Premitra 5 („Besonders gut auf trockener Fahrbahn).

Solide im „befriedigenden“ Bewertungsfeld platziert sind der Yokohama BluEarth RV-02 („etwas schwächer auf nasser Fahrbahn“), der Semperit Speed-Life 2 SUV (Abwertung: Nässe), der Hankook Ventus Prime 3 („Gut auf Nässe“, „relativ schwach auf trockener Fahrbahn“), der Esa+Tecar Spirit Pro („Bestnote beim Verschleiß“, „relativ schwach auf Nässe“), der Continental EcoContact 6 (Abwertung: Nässe), der Kumho Ecsta HS51 („Bestnote auf Nässe“, „relativ schwach auf trockener Fahrbahn (vor allem beim Fahrverhalten und der Fahrsicherheit)) und der Kleber Dynaxer HP 3 („Schwach auf Nässe, relativ lautes Außengeräusch“).

Alarmierend ist laut ADAC die Performance des Profils Laufenn S-Fit EQ. Das Profil der Zweitmarke aus dem Hankook-Konzern zeigt sich nach Ansicht des Test-Teams „sehr schwach auf Nässe – vor allem beim Handling“. Als einziger Reifen beide Test-Dimensionen übergreifend erhält der Reifen die Gesamtnote „mangelhaft“ – wie gut, dass Hankook mit dem Laufenn S FIT EQ+ aktuell einen Nachfolger in den Markt einführt.

Lesen Sie sämtliche Ergebnisse aktueller Sommerreifentests hier.

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Reifenindustrie

ADAC: Goodyear-Gummis verlieren Anschluss an Spitze

Zwei Testdimensionen haben sich die ADAC-Reifentester für ihren aktuellen Sommerreifentest vorgenommen. Während in der 205er Dimension gewohnt Premiummarken wie Michelin, Bridgestone und Continental an der Spitze eines breiten mit „gut“ bewerteten Feld liegen, dominieren die 175er Testgröße überraschenderweise Falken und Semperit.

Reifenhandel

Überraschungen im ADAC Sommerreifentest

Im aktuellen Sommerreifentest des ADAC tauchen einige Überraschungen auf. Zwar platzieren sich in der Bewertungskategorie der „guten Reifen“ die üblichen Verdächtigen aus dem Premium-Segment, aus dem mittleren Preissegment allerdings profilieren sich einige Reifen, die Kenner der Materie so sicherlich nicht unbedingt auf dem Schirm haben – beispielsweise der Esa-Tecar Spirit 5 HP, der Aeolus Precision Ace 2 AH03 und in der Dimension 215/65 R16 der Cooper Zeon 4XS Sport.

Reifenindustrie

ADAC Sommerreifentest: Michelin und Conti siegen

Der ADAC und Stiftung Warentest haben ihren aktuellen Sommerreifentest veröffentlicht. Getestet wurden 19 Modelle in der Dimension 205/55 R16 für Mittelklasse und untere Mittelklasse auf einem Golf VII und 16 Modelle in der Dimension 185/60 R14 H für Kleinwagen auf einem VW Polo. Erstmals wurden außerdem für die Größe für Mittelklasseautos vier Paare desselben Herstellers geprüft, von denen es sowohl Komfort- als auch Ökoversionen gibt. Testsieger der Dimension 205/55 R 16 91 V ist der Michelin Primacy 3, in der 185er Größe liegen der Continental PremiumContact 5, Goodyear EfficientGrip Performance sowie Nokian Line vorne.

Reifenhandel

ADAC-Sommerreifentest: Schwache Nässeperformance

Der ADAC hat seinen aktuellen Sommerreifentest veröffentlicht mit dem Ergebnis: Neun Mal mangelhaft bei den getesteten C-Reifen und nur zwei Mal gut bei der Kleinwagendimension! Als Gewinner des Tests dürfte der Apollo-Vredestein-Konzern gelten, da der Apollo Altrust Testsieger bei der Van-Reifengröße 215/65 R16C 109 T ist, während der Vredestein Sportrac 5 den zweiten Platz bei der Testdimension 185/65R15 H einfährt.