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Foto: Continental
Auch Continental hatte im dritten Quartal mit steigenden Rohstoff- und Energiepreisen zu kämpfen. 

Industrie

Conti profitiert weiterhin vom starken Reifengeschäft

Mit einem Konzernumsatz von 8 Milliarden Euro (-7,4 Prozent) hat Continental das dritte Quartal des Jahres abgeschlossen. Während der Geschäftsbereich Automotive Technologies deutliche Einbußen hinnehmen musste, konnte das Reifengeschäft erneut punkten.

„Unser Unternehmensbereich Rubber Technologies hat insbesondere dank des guten Geschäfts mit Ersatzreifen und Industrieprodukten ein robustes Ergebnis erzielt – und dies trotz erhöhter Belastungen durch steigende Rohstoffpreise, Energie- und Logistikkosten“, sagt Nikolai Setzer, Vorstandsvorsitzender von Continental. So wuchs der Umsatz in diesem Segment im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,2 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge ging jedoch um 3,7 Prozentpunkte auf 11,3 Prozent zurück. Hierbei machten sich zunehmend die gestiegenen Rohstoffkosten bemerkbar, heißt es seitens der Verantwortlichen.

Im Unternehmensbereich Automotive Technologies verringerte sich der Umsatz im dritten Quartal 2021 um 15,9 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei -2,3 Prozent (Q3 2020: 1,9 Prozent). Ursächlich hierfür seien vor allem der globale Halbleitermangel und die daraus resultierende geringere Fahrzeugproduktion. „Dies trifft besonders unseren Unternehmensbereich Automotive Technologies, dessen Produktportfolio über einen hohen Elektronikanteil verfügt“, so Setzer.

Zwar rechnet Continental mit einer Verbesserung der Versorgungslage in den kommenden Monaten, der Halbleitermangel sowie steigende Rohstoffpreise werden die Automobilindustrie jedoch voraussichtlich auch im vierten Quartal dieses Jahres sowie im gesamten Jahr 2022 belasten. Entsprechend haben die Verantwortlichen den Ausblick für das Gesamtjahr bereits Ende Oktober auf einen Konzernumsatz von rund 32,5 bis 33,5 Milliarden Euro (zuvor 33,5 bis 34,5 Milliarden Euro) angepasst. (dw)

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Foto: Continental

Quartalsbilanz

Conti-Reifengeschäft auf weiterhin hohem Niveau

Für das zweite Quartal des Jahres 2021 bilanziert das Conti-Management ein „respektables Ergebnis“. Während die Reifen-Division erneut Stärke zeigte, machte sich im Geschäftsbereich Automotive Technologies der weltweite Chipengpass bemerkbar.

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Foto: Continental

Continental

Jahresergebnis „besser als im Frühjahr befürchtet“

Continental hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatz von 37,7 Milliarden Euro abgeschlossen (-12,7 Prozent). Aufgrund einer wesentlich geringeren EBIT-Marge brach auch das operative Ergebnis ein. Im Jahr des 150-jährigen Jubiläums erwartet das Unternehmen jedoch eine deutliche Markterholung.

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Continental – beheimatet in Hannover. 
Foto: Conti/Marcus Prell

Continental

Trotz Gegenwind erzielt Reifenbereich „gutes Ergebnis“

Das Reifengeschäft sicherte im ersten Quartal 2022 die Bilanz des Zuliefererriesen Continental. Der Konzernumsatz lag im abgelaufenen Quartal bei 9,3 Milliarden Euro (Q1 2021: 8,6 Milliarden Euro, +8,2 Prozent) und das bereinigte operative Ergebnis bei 439 Millionen Euro (Q1 2021: 728 Millionen Euro, -39,8 Prozent).

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Nikolai Setzer blickt zuversichtlich in die Zukunft. 
Foto: Marcus Prell

Continental

„Unser Reifengeschäft ist hoch profitabel“

„Gut aufgestellt“ sieht der Vorstandsvorsitzende Nikolai Setzer den Technologiekonzern Continental. Im Rahmen der virtuell durchgeführten Hauptversammlung 2022 bekräftigte Setzer eine „klare Strategie“. Die Reifen-Division spielt eine zentrale Rolle.