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Foto: GUB
Bester „Nassbremser“ im Winterreifentest der AutoBild: Der Bridgestone Blizzak LM005.

Winterreifen

AutoBild-Winterreifentest: Top-Performer beim Bremsen ermittelt

Mit Spannung wird in jeder Umrüstsaison immer auch der Reifentest von AutoBild in Handel und Industrie erwartet. Zwar erscheint er nur als Momentaufnahme im Qualitätsranking von Reifen, für den Absatz relevant ist er dennoch. Im ersten Teil des Winterreifentest überrascht besonders das Ausscheiden von Pirellis Cinturato Winter.

Für das Finale im AutoBild-Winterreifentest qualifizieren sich erneut die 20 besten „Bremser“ in der Dimension 205/55 R16. Das Testduo Dierk Möller und Henning Klipp erläutert das Prozedere: „Die Schneetests wurden in Arvidsjaur, Nordschweden bei Temperaturen um -10°C gefahren. Die Nass- und Trockentests im Frühjahr im Contidrom. Die Temperaturen lagen dabei im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich. Wir starteten mit 50 Profilen und Bremsen bei Nässe aus Tempo 80. Die besten 35 Nassbremser kamen mit nach Schweden zu den Wintertests und wurden dann auf festgefahrener Schneedecke aus 50 km/h gebremst.“

Ein Blick auf die Ergebnisse der ersten Testrunde zeigt Erwartbares, aber eben auch Überraschungen. Die Liste der Top-Performer beim Bremsen führt der Seriensieger Bridgestone Blizzak LM 005 an. Es folgen der Dunlop Winter Sport 5, der Hankook Winter i*cept RS2, der Conti WinterContact TS 870 und der Firestone Winterhawk 4. Im weiteren Verlauf erscheinen Marken wie Goodyear, Vredestein, etwas distanziert auch Michelin, aber eben nicht Pirelli. Beim Nassbremsen aus 80 km/h benötigt der Pirelli Cinturato Winter (37,3m) im Test der AutoBild fast 1 Meter mehr zum Stillstand des Testfahrzeugs als der auf Position 20 geführte Nokian Snowproof. Knapp 5 Meter mehr Bremsweg als der Bridgestone Blizzak LM 005 (32,1m) müsste die Führungstruppe der italienischen Edelmarke alarmieren.

Die Prestigesegmente, in denen Pirelli als Erstausrüster verlässlicher Partner der Fahrzeughersteller ist, haben natürlich enorme Strahlkraft, lassen sich Image-technisch von der Marketingabteilung vorzüglich nutzen  – die getestete Größe 205/55 R16 wird aber in einem Volumensegment montiert. Die Prüfungen wurden auf den Fahrzeugeinheiten VW Golf VII und VIII gefahren. Wir als Redaktion haben in den vergangenen Jahren häufig darüber geschrieben, dass sich die tatsächliche Qualität in der Reifenentwicklung erst über einen Querschnitt von Ergebnissen über Jahre und Segmente hinweg ablesen lässt. Vertrauen bei Handelsakteuren erwirbt sich eine Marke über Konstanz. Lässt ein Hersteller diese aber vermissen, verkehrt sich die Reputation und die Empfehlungsbereitschaft im Handel leicht ins Negative – eine Entwicklung, die sich dann nur mit sehr großen Anstrengungen wenden lässt. Lesen Sie sämtliche Ergebnisse relevanter Winterreifentests hier. (kle)

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Foto: Miredi - Fotolia

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Foto: GB

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Foto: ADAC

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