Wheelguard – der intelligente Radbolzen

Montag, 11 März, 2019 - 15:15
Spätestens in einem halben Jahr will Jörg Blin mit seiner Erfindung „Wheelguard" auf dem Markt sein. Bildquelle: Wheelguard GmbH.

Mit seiner Erfindung „Wheelguard“ will Jörg Blin aus Wildeshausen die Sicherheit für Autofahrer erhöhen. Spätestens in einem halben Jahr will Blin mit dem intelligenten Radbolzen, der insbesondere Unfälle und Diebstähle verhindern soll, auf dem Markt sein.

„In Deutschland werden jährlich rund 300 000 zum Teil wertvolle Radsätze von Privatwagen oder Händlerflächen gestohlen. Zudem passiert es immer wieder, dass sich Räder während der Fahrt lösen, weil Werkstätten schlampen, die Kunden sie nicht nachziehen lassen oder Saboteure Radmuttern bei Rettungs- und Polizeiwagen lösen“, beschreibt der Erfinder das Problem das er mit seinem Produkt zu lösen glaubt. Blin hat mit seinem Freund und Kollegen Felix Rennies, einem Ingenieur aus Berlin, lange getüftelt und nun einen ersten Prototypen erstellt.

„Im Kopf des Bolzens ist ein Bluetoothsender“, erläutert Blin. „Wenn die Mutter gelockert wird, gibt es ein Warnsignal entweder auf eine App im Handy oder auf eine Empfängerbox im Wagen, die an die OBD2-Schnittstelle angedockt wird.“ So wird das Produkt für Autoverleiher interessant, die damit ihre ganze Flotte überwachen können. Auch mit dem Niedersächsischen Innenministerium, das großes Interesse an einer Sicherung der Streifenwagen hat, steht Blin in Gesprächen. „In die Erstausstattung bei Herstellern zu kommen, wäre natürlich ein Traum“, erläutert Blin, der weiterhin auf der Suche nach strategischen Partnern ist.

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dw

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