Studie zum Reifenmarkt: Jeder Dritte ist markenindifferent

Donnerstag, 19 Dezember, 2013 - 10:15
Über ein Drittel der Reifenkunden haben keine Markenpräferenz.

Research tools hat auf Basis von Interviews mit über 21.000 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählten Personen die Markenpräferenz deutscher Autofahrer im Reifensegment untersucht. Als Ergebnis präsentiert die Marktforschungsberatungsgesellschaft die Erkenntnis, dass ein Drittel der Reifenkunden keine Markenpräferenz hat. Fahrer deutscher Premiummarken hingegen erweisen sich als vergleichsweise markenaffin.

Auf die fünf größten Reifenmarken in Deutschland - Continental, Michelin, Goodyear, Dunlop und Pirelli - entfallen insgesamt etwas mehr als ein Drittel der in der Studie „Unternehmensprofile Reifenmarken 2013“ analysierten Kundenbeziehungen. Über ein Drittel der Kunden bevorzugen keine bestimmte Marke. Der Männeranteil der zehn untersuchten Reifenmarken liegt zwischen 61 und 72 Prozent. Dabei hat Pirelli den höchsten Männeranteil. Vergleichsweise viele jüngere Kunden verzeichnen die Reifenmarken Hankook, Bridgestone und Firestone. Uniroyal hat mit durchschnittlich 49,3 Jahren die ältesten Kunden.

Unter den Kunden, die im Reifenmarkt keine spezielle Marke bevorzugen sind 56 Prozent weiblich. Überdies sind die „Markenindifferenten“ überdurchschnittlich häufig Rentner, Hauptschulabsolventen und einkommensschwächer. BMW-, Mercedes- und Audi-Fahrer haben hingegen die ausgeprägtesten Markenpräferenzen. Vergleichsweise hohe Markentreue ist bei den Kunden der Marken Michelin, Uniroyal, Fulda und Hankook zu beobachten. Kunden von Continental, Bridgestone und Michelin nehmen signifikant häufiger den Service von Markenwerkstätten in Anspruch als Käufer anderer Reifenmarken. Auch lebensphasenbezogen zeigen sich zwischen den untersuchten Marken beträchtliche Unterschiede. Während junge Singles bevorzugt die Marke Firestone kaufen, vertrauen ältere Doubles ohne Kinder verstärkt der Marke Uniroyal. 

Die Studie „Unternehmensprofile Reifenmarken 2013“ von research tools gibt auf 75 Seiten Einblick in das Verhalten der Zielgruppe im Reifenmarkt der zehn Reifenmarken Bridgestone, Continental, Dunlop, Firestone, Fulda, Goodyear, Hankook, Michelin, Pirelli und Uniroyal. Basis sind Interviews mit über 21.000  bevölkerungsrepräsentativ ausgewählten Personen, die einen Pkw fahren. Neben detaillierten Analysen von Kundenstruktur und Kundenverhalten werden die Verbraucher typologisiert. Abschließend werden die Reifenmarken in Kurzprofilen vorgestellt.

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Zum vierten Mal in Folge hat es reifen.com geschafft, in der Kategorie "Online-Reifenhandel" die Konkurrenz zu distanzieren.

    Die jährliche Studie „Service-Champions“ liefert Handelsakteuren jährlich eine Steilvorlage für Marketingaktionen. Zum vierten Mal in Folge hat es reifen.com geschafft, in der Kategorie "Online-Reifenhandel" die Konkurrenz zu distanzieren. Wie aussagekräftig die Auswertung der Studie ist, die ein Sparten-Ranking von Online-Joga bis Angel-Shops erstellt, darf jeder für sich selbst bewerten.

  • Das Schaubild zeigt, welche Faktoren Vertragswerkstätten beim Einkauf von Pkw-Teilen am wichtigsten sind. Quelle: wolk after sales experts.

    Wolk after sales experts hat einen neuen Report über den Konsolidierungsprozess im europäischen Automotive Aftermarket veröffentlicht, unter anderem mit dem Ergebnis: In 40 Prozent der Vertragswerkstätten und in 46 Prozent der freien Werkstätten haben sich die Umsatzzahlen von 2014 auf 2015 kaum verändert. Für jede zehnte befragte Werkstatt waren die Umsätze ruckläufig.

  • Das Schneeflocken-Symbol wird jetzt auch im Online-Shop von Reifen Krieg bei entsprechenden Reifen abgebildet.

    Die Reifen Krieg GmbH hat die geänderte situative Winterreifenpflicht 2018 zum Anlass genommen, das 3PMSF Symbol, auch Schneeflocken-Symbol genannt, in seinem Shop zu integrieren.

  • Michael Söding wird mit Wirkung zum 1. Januar 2018 Mitglied des Vorstandes der Schaeffler AG.

    Das Präsidium des Aufsichtsrats der Schaeffler AG hat in seiner Sitzung am 5. Oktober 2017 dem Vorschlag des Vorstands der Schaeffler AG zugestimmt, den bisherigen Unternehmensbereich Automotive Aftermarket ab 1. Januar 2018 zu einem eigenständigen Vorstandsressort zu machen und als dritte Unternehmenssparte zu etablieren.