Research Tools: Markenunabhängige Werkstätten sind Machtfaktor

Donnerstag, 18 September, 2014 - 13:00
Die „Studie Pkw-Zielgruppe Kunden herstellergebundener Werkstätten 2014“ von research tools gibt auf 108 Seiten Einblick in das Verhalten der Bevölkerungsgruppe, die in den letzten zwei Jahren herstellergebundene Werkstätten aufgesucht haben.

Laut der „Studie Pkw-Zielgruppe Kunden herstellergebundener Werkstätten 2014“ steht für 46 Prozent der Kundschaft herstellergebundener Werkstätten beim Kauf eines Pkw die Marke im Vordergrund. Bei Premiummarken ist dieser Anteil noch deutlich höher. Bemerkenswert ist der beträchtliche Anteil der Kunden herstellergebundener Werkstätten, die auch markenunabhängige Werkstätten aufsuchen.

Rund zwölf Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung haben in den letzten zwei Jahren den Service herstellergebundener Pkw Werkstätten genutzt. Das entspricht etwa 8,3 Millionen Menschen. Knapp die Hälfte der Zielgruppe ist zwischen 40 und 60 Jahre alt. Fast ein Viertel sind Akademiker und zehn Prozent arbeiten selbstständig. Der Konsumspielraum liegt deutlich über dem der Gesamtbevölkerung. 46 Prozent der Zielgruppe entscheiden sich beim Autokauf aufgrund der Marke. Dies ist ein, im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, deutlich erhöhter Anteil. Dabei haben Premiummarken wie Mercedes Benz, BMW und Audi nochmals deutlich erhöhte Anteile in der Zielgruppe. Die gefahrenen Pkws der Zielgruppe zeigen ein geringeres Durchschnittsalter und es sind häufiger Neuwagen verglichen mit den Pkws der Gesamtbevölkerung. Die Anschaffungskosten des Autos liegen weit über dem Durchschnitt. Die Finanzierung des Pkws tätigt die Zielgruppe doppelt so häufig über eine Autobank als die Gesamtbevölkerung. 39 Prozent der Kunden herstellergebundener Werkstätten besitzen zwei oder mehr Pkws im Haushalt. Bemerkenswert ist, dass zwölf Prozent der Zielgruppe in den letzten zwei Jahren neben der Werkstatt des Herstellers die Leistungen einer freien Werkstatt und zehn Prozent die von A.T.U. in Anspruch genommen haben. Damit sind die markenunabhängigen Werkstätten laut Research Tools auch in der vorliegenden Zielgruppe ein Marktfaktor.

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Mit den Carolus Werkzeugen sollen auch schwer zugängliche Stellen leicht zu erreichen sein.

    Je neuer das Fahrzeugmodell, desto enger sind meist die Platzverhältnisse, in denen Wartungsarbeiten durchgeführt werden müssen, weiß carolus und bietet daher neue, smarte Tools an, mit denen das Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen leichter werden soll.

  • Für mediale Kommunikation haben die werbungtreibenden Reifenanbieter innerhalb von zwölf Monaten insgesamt 56 Millionen Euro ausgegeben.

    Laut der „Werbemarktanalyse Reifen 2017“ von research tools gaben Reifenhändler und -hersteller innerhalb eines Jahres 56 Millionen Euro für Werbung ausgegeben. Im Fünf-Jahres-Trend gab die Reifenwerbung laut den Analysten insgesamt um 37 Prozent nach.

  • Der Reifenfachhandel muss sich neue, zukunftsorientierte Geschäftsfelder suchen.

    Der Reifenfachhandel steht, wie in jedem Jahr, vor besonderen Herausforderungen. Die veröffentlichten ERMC-Zahlen für 2017 zeigen eine Stabilisierung. Trotzdem muss sich der Reifenfachhandel Gedanken machen, wie er sich zukünftig aufstellen will. „Ein weiter so wie bisher“ wird wahrscheinlich die schlechteste Lösung sein.

  • Die Verantwortlichen der Saitow AG legen eine Auswertung der beliebtesten Profile auf Reifen-vor-Ort vor.

    Die Verantwortlichen der Saitow AG legen eine Auswertung der beliebtesten Profile auf Reifen-vor-Ort vor. Untersucht wurden die neun Topseller in den drei meistgefragten Reifengrößen 205/55 R16, 195/65 R15 und 225/45 R17. In der Größe 205/55 R16 dominierte der WinterContact von Conti. Der Dunlop Wintersport 5 liegt in dieser Dimension auf dem zweiten Platz, es folgt der Vector 4 Seasons von Goodyear.