Online Teilekäufer setzen zunehmend auf Werkstätten

Freitag, 6 Juli, 2018 - 12:30
Die am häufigsten online gekauften Artikel.

Die Digitalisierung sorgt laut der puls Marktforschung GmbH für Bewegung im Markt für Autoteile. Im Rahmen einer Studie hat das Marktforschungsinstitut eine Befragung bei jeweils um die 1.000 Autofahrer/Endkunden im April 2016 und Mai 2018 durchgeführt. Ergebnis: Einerseits nutzt mittlerweile fast jeder zweite Autofahrer Online Portale, um Autoteile im Internet zu kaufen oder Preise zu vergleichen, andererseits setzen Online Teilekäufer zunehmend auf Werkstätten, wenn es um den Einbau der Teile geht.

Der Anteil derer, die im Internet gekaufte Autoteile selbst einbaut oder von Freunden einbauen lässt, geht laut der Studie von 55 Prozent in 2016 auf 48 Prozent in 2018 zurück. Dagegen legen offenbar diejenigen, die online gekaufte beschaffte Autoteile in Werkstätten einbauen lassen von insgesamt 45 Prozent 2016 auf stattliche 52 Prozent zu.

Bei der Frage, wo Online gekaufte Autoteile eingebaut werden liegen laut puls-Studie freie Werkstätten mit 32 Prozent weit vor Markenwerkstätten mit 12 Prozent. Da mit Reifen, Felgen, Kompletträdern und Verschleißteilen vor allem die „Schnelldreher“ unter den Autoteilen online gekauft würden, lohne es sich insbesondere für Markenwerkstätten, die von Teileportalen „hereingespülten“ Kunden aktiv zu bedienen und zu loyalisieren. Dabei gehe es nicht nur um die Gewinnung neuer Werkstattkunden. „Gerade Markenwerkstätten Online-Teilekäufern sollten aktive Angebote für Werkstattleistungen und passende Neu- und Gebrauchtfahrzeuge unterbreiten und dabei nicht vergessen, die Erfolgsquote zu kontrollieren“, empfiehlt puls Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner.

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