Motorradmarkt: Sattes Plus bei Neuzulassungen

Montag, 23 Januar, 2017 - 10:00
Endlich wieder rauf auf den Bock.

Der Blick auf die Neuzulassungszahlen im Jahr 2016 entzückt die Zweirad-Branche. Mit Rückenwind starten auch die Reifenhersteller in die neue Saison. Jetzt nur noch ein paar knackige kalte Tage und dann sollte ein hoffentlich rascher Frühlingsanfang die Biker auf die Straßen locken.

Die 172.846 Neuzulassungen sprechen laut dem Industrie-Verband Motorrad Deutschland e.V. (IVM) für eine weiter zunehmende Freude am Fahren auf zwei Rädern, wurden aber auch in dieser „beeindruckenden Dimension“ vom Übergang der Euro 3 zur Euro 4 mit Neujahresbeginn positiv beeinflusst. Beide Faktoren zusammen ermöglichten nach Angaben des IVM ein Plus von fast 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In ähnlicher Dimension bewegen sich auch die Zuwächse bei den Motorrädern über 125 cm³, von denen insgesamt 117.587 Fahrzeuge zugelassen wurden. Seit Einführung der 3. EU-Führerscheinrichtlinie im Januar 2013 erlebt die Klasse der Leichtkrafträder  dauerhafte Zuwächse. Mit 24.027 Fahrzeugen wird auch 2016 erneut ein Plus von beinahe 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht. Ebenfalls mit einem Plus beschließen die Kraftroller (12.542 Neuzulassungen / + 7,82 Prozent) und Leichtkraftroller (18.690 Neuzulassungen / + 8,19 Prozent) das Jahr.

Es kann somit davon ausgegangen werden, dass in diversen Garagen überall in Deutschland eine ebenso vielzählige wie abwechslungsreiche Gruppe an großen und kleinen Zweirädern darauf wartet, ausgeführt zu werden. Für den Reifenfachhandel bedeutet dies, ein hübsches Kontingent an Bereifungsoptionen zu offerieren. Interessant zu beobachten ist, welche Fahrzeug-Marken in 2016 verloren oder zugelegt haben. Auffällig sind die satten Zugewinne von Yamaha (+ 21,80 Prozent), KTM (+ 34,52 Prozent) und Harley-Davidson (+32,86 Prozent).

Lesen Sie Details im Motorrad-Spezial der Februar-Ausgabe des Reifenfachmagazins AutoRäderReifen-Gummibereifung.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Die Grafik von Dataforce zeigt die Entwicklung des deutschen Pkw- und Transporter-Marktes nach Marktsegmenten.

    Mit erstmals über 800.000 Neuzulassungen setzt nach Angaben von Dataforce der Relevante Flottenmarkt eine neue Höchstmarke. Für das Marktsegment, welches mittlerweile bereits über 41 Prozent der echten Kundennachfrage für sich beansprucht, ist es das dritte Spitzenjahr in Folge. Vor allem der Dezember konnte sich auch in den Vorjahren sehen lassen: Im Jahr 2014 legte dieser Monat bereits um 12,6 Prozent zu, 2015 um 10,4 Prozent und im nun abgelaufenen Jahr trotz der hohen Vorgabe um 2,2 Prozent.

  • Die Pkw-Neuzulassungen von 2014 bis 2016 im jeweiligen Jahresverlauf. Quelle: KBA.

    Im November kamen nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) 276.567 neue Personenkraftwagen (Pkw) und damit +1,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat zur Zulassung. Die gewerblichen Zulassungen lagen mit 65,4 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres, die privaten Zulassungen stiegen um +4,5 Prozent. Insgesamt kamen in den ersten 11 Monaten rund 3,1 Millionen Pkw zur Neuzulassung und damit +4,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum.

  • Im Dezember wurden in Deutschland 256.600 Pkw neu zugelassen

    Der Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA) bewertet 2016 als starkes Jahr für den deutschen Pkw-Markt. Im Dezember wurden in Deutschland 256.600 Pkw neu zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Marktvolumen belief sich damit im Gesamtjahr 2016 auf knapp 3,4 Mio. Neuzulassungen (+5 Prozent).

  • In Westeuropa stiegen die Pkw-Neuzulassungen im Januar um mehr als 9 Prozent auf 1,1 Mio. Einheiten.

    Der westeuropäische Pkw-Markt legte im Januar deutlich zu. Die Pkw-Neuzulassungen stiegen um mehr als 9 Prozent auf 1,1 Mio. Einheiten. Die Top-5-Märkte in Westeuropa waren im Januar laut dem Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA) durchweg im Plus: Deutschland, Frankreich und Spanien mit jeweils 11 Prozent, Italien mit 10 Prozent. Die Pkw-Neuzulassungen in Großbritannien wuchsen um 3 Prozent.