KW automotive: Expansion und Bekenntnis zum Standort Fichtenberg

Freitag, 8 November, 2019 - 11:00
Am KW-Hauptsitz in Fichtenberg wird kräftig gebaut. Bildquelle: KW automotive.

Das Jahr 2020 wird ein sehr bedeutendes für die KW automotive-Gruppe: Im Laufe des Jahres sollen die letzten Abschnitte der 35 Millionen Euro teuren Baumaßnahmen am Firmensitz im schwäbischen Fichtenberg abgeschlossen werden. Mit den umfangreichen Investitionen setzt der Fahrwerkhersteller seinen Wachstumskurs fort und rüstet sich damit weiter für die Zukunft.

Der Großteil der geplanten Baumaßnahmen könne laut Unternehmensangaben bereits in Kürze abgeschlossen werden. Ermöglicht werde dies durch den „äußerst positiven Geschäftsverlauf“, an dem Mitarbeiter von KW automotive in Form einer Sonderprämie beteiligt werden. Im Zuge langfristiger Expansionspläne wurde zum 1. Mai 2019 bereits die Marke ap Sportfahrwerke übernommen und damit weitere Arbeitsplätze in Fertigung, Support und Vertrieb geschaffen. Die ap-Fahrwerkprodukte erweitern das KW-Sortiment an individuellen Fahrwerkinnovationen im unteren Preissegment.

Teile der erweiterten Fertigungskapazitäten, mit denen KW der steigenden Nachfrage nach seinen Gewindefahrwerken und Dämpfertechnologien gerecht werden will, sind bereits im Einsatz. Dazu zählen beispielsweise die modernen Fünf-Achsbearbeitungszentren, CNC-Drehmaschinen sowie die neu geschaffene Blechbearbeitung mit Laserschneid- und Laserschweißanlagen. Im August dieses Jahres wurde das neuentstandene Verwaltungsgebäude mit Büroarbeitsplätzen, Entwicklungswerkstatt sowie einer Kantine bezogen. Am KW-Hauptsitz sind derzeit mehr als 300 Mitarbeiter in Entwicklung, Fertigung und Vertrieb tätig.

Lesen Sie den vollständigen Bericht in der Dezember-Ausgabe von AutoRäderReifen-Gummibereifung.

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dw

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