Deutliche Preisunterschiede im SUV/4x4-Segment

Donnerstag, 7 Januar, 2016 - 09:00
Die zehn Reifenmarken bieten ein breites Produktportfolio an SUV/4x4-Reifen mit deutlichen Unterschieden in der preislichen Ausrichtung des Sortiments.

Im Rahmen einer Untersuchung hat research tools eine Stärken-Schwäche-Analyse und ein Marketing-Ranking der zehn großen Reifenmarken im SUV/4x4-Segment erstellt. Die Marktforscher analysierten die vier Marketing-Ps Product, Price, Place, Promotion bei den Marken BF Goodrich, Bridgestone, Continental, Dunlop, Falken, Goodyear, Hankook, Michelin, Nokian und Pirelli. Besonders deutlich werden die Unterschiede in der preislichen Ausrichtung des Sortiments.

Die Portfolios der untersuchten Reifenmarken umfassen zwischen vier und 15 unterschiedliche SUV/4x4-Produkte. Das insgesamt größte Sortiment ist bei Continental und Dunlop erhältlich. Die Preisvergleiche verdeutlichen eindeutige preisliche Positionierungen der Anbieter. Während Falken das untere Preissegment fokussiert, bedient Pirelli mit breit angelegten Preisspannen auch die Ansprüche zahlungskräftiger Kunden. Das günstigste Set Winterreifen war beim Preisvergleich für unter 130 Euro zu haben, das teuerste für knapp 2.000 Euro. Im Kundenservice zeigen die Reifenmarken zwar im Vergleich mit anderen Branchen mit 37,5 bis 50 Stunden nur eingeschränkte Hotlinebetriebszeiten. Dafür wird von den Marktforschern die direkte persönliche Begrüßung ohne Warteschleife bei sieben der zehn Marken als beachtlich bezeichnet. Leider lasse aber die Antwortqualität sowohl der telefonischen als auch der eMail-Anfragen oftmals zu wünschen übrig. Beliebteste Werbemedien sind TV und Zeitschriften. Während neun der zehn Marken laut research tools in Vergleichsportalen sehr präsent sind, ist eine prominente Suchmaschinenplatzierung und Aktivität in Social Media-Präsenz nur vereinzelt erkennbar.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Auf bewässerter Strecke müssen die Reifen ihre Handling-Eigenschaften beweisen.

    Die ZhongCe Rubber Group Ltd. ist die Nummer 1 der chinesischen Reifenwelt. Unter anderem mit der Marke Goodride bearbeitet der Reifenriese die europäischen Märkte im Lkw- und Pkw-Segment. Die auto-illustrierte wirft nun in Kooperation mit dem TÜV SÜD die Frage auf, mit welchem Recht ein Profil wie das Goodride SA-07 die Bezeichnung "UHP" trägt.

  • AutoBild weist darauf hin, dass selbst bei starken Regenfällen auf intakten Strecken hierzulande die Wasserhöhe selten über einen Millimeter steigt. Anders als in einer Testsituation, die dieses Bild zeigt.

    Keine Panik will die AutoBild eigenen Angaben zufolge mit der Veröffentlichung der Ergebnisse einer aktuellen Testeinheit auf nasser Fahrbahn verursachen – das Ergebnis ist dennoch unbedingtes Argument für Neureifen, wenn es um sicherheitsrelevante Erwägungen geht.

  • Gundlach bietet nun „schlüsselfertige“ Webseiten für seine Handelskunden.

    Den Slogan „Das MEHR entscheidet“ lebt Gundlach als Systemprovider für Reifen- und Radsysteme nun auch in digitaler Form. Die Branchengröße bietet nun „schlüsselfertige“ Webseiten für seine Handelskunden, die „vom Profi für den Profi“ erstellt werden, wie das Unternehmen verlautbart.

  • Der ABT RS5-R Sportback ist ab Ende Juli verfügbar. Bildquelle: ABT Sportsline.

    Nachdem der streng limitierte ABT RS4+ mittlerweile restlos ausverkauft ist, hat ABT Sportsline mit dem RS5-R Sportback ab Ende Juli eine Alternative im Programm. Wie der ABT RS4+ wird auch der ABT RS5-R Sportback nur 50 Mal gebaut.