"Connected-Car"-Studie: Negative Aussichten für Lackier- und Karosseriebereich

Dienstag, 8 Dezember, 2015 - 14:15
Connected Car bedeutet wörtlich übersetzt das „vernetzte Auto“.

Die BBE Automotive und der VREI e.V. haben sich im Rahmen der Studie "Connected Car - Das neue Smartphone auf vier Rädern" mit einem der relevantesten Themen der Automobilindustrie beschäftigt. Die digitale Welt wird auch in der Automotive-Branche einen Paradigmenwechsel bewirken, ist sich Dr. Ralf Deckers (Leiter Research, BBE Automotive) sicher.

Deckers ist überzeugt, dass neue Nachfragemärkte entstehen, gleichzeitig das Unfallrisiko sinkt und somit die Aftermarket-Volumina im Lackier- und Karosseriebereich negativ beeinflusst werden. Bestätigt wird diese Einschätzung von Thomas Fischer (Vorstand, VREI e.V.). Eine wesentliche Erkenntnis der Studie ist für ihn, dass die zunehmende Vernetzung der Fahrzeuge, die damit einhergehende Flut an Daten und Informationen und deren Verarbeitung, das Potenzial haben, die Marktverhältnisse im automobilen Servicemarkt grundlegend zu verändern. Für VREI ist es dabei besonders wichtig, dass die Chancengleichheit aller Marktteilnehmer gewährleistet ist und der Autofahrer entscheiden kann, wo er sein Fahrzeug warten und reparieren lässt.

Die Studie zeigt, dass die zunehmende Digitalisierung in der Automobilindustrie nicht nur neue Zielgruppen erreicht, sondern auch deutliche Veränderungen im Aftermarket bewirkt. Lesen Sie Details im Automotive-Teil der Print-Ausgabe des Reifenfachmagazins Auto Räder Reifen - Gummibereifung.

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