BRV erarbeitet Grobkonzept für "Kfz-Service"-Lehrgangsangebot

Montag, 2 November, 2015 - 14:00
Der BRV ergänzt die bestehenden Lehrgänge dahingehend, dass der "Kfz-Service" eine stärkere Betonung erfährt.

Innerhalb des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. wird seit längerer Zeit intensiv über die Notwendigkeit gesprochen, das Lehrgangsangebot ab 2016 Richtung "Kfz-Service" zu modifizieren. Die Überlegungen basieren auf der Tatsache, dass der Fachbereich des BRV in der Satzung um den Kfz-Reparaturbereich ergänzt wurde, der ein immer stärker werdendes Betätigungsfeld für den Reifenfachhandel darstellt. Nun werden Details kommuniziert, wie die Modifikation der Lehrgänge gelingen kann.

Die Diskussion innerhalb des Branchenverbandes habe verdeutlicht, dass ein "Kfz-Serviceberater" neben den kommunikativen Fähigkeiten über zumindest technisches Basiswissen verfügen muss, um den Kunden optimal beraten zu können. Dies sei aber angesichts der zeitlichen und inhaltlichen Dichte der existenten Lehrgänge "Juniormanager", "Reifenfachverkäufer PoS" sowie "Reifenfachverkäufer Außendienst" kaum leistbar. Aus diesem Grund habe man sich deshalb mit der beratenden BBE Automotive auf das Folgende verständigt: Die bestehenden Lehrgänge werden dahingehend ergänzt, dass der "Kfz-Service" eine stärkere Betonung erfährt, die Kernkompetenzfelder des Reifenfachhandels aber weiterhin im primären Fokus stehen. Im Rahmen eines Pilotlehrgangs soll erstmals in 2016 eine zweiwöchige Fortbildungsmaßnahme zum "Kfz-Serviceberater" angeboten werden, in dem zum Einstieg Kfz-technisches Basiswissen vermittelt werden soll. Dies soll durch Fachleute beispielsweise des BRV-Arbeitskreises "Reifentechnik/Autoservice" erfolgen. Auf der erworbenen Wissenskompetenz aufbauend sollen dann die bewährten Dozenten der BBE die Bereiche "persönliche/soziale Kompetenz und Verkaufskompetenz" schulen.

Deutlich geworden ist in der Auseinandersetzung mit dem Thema nach Ansicht der BRV-Verantwortlichen auch, dass, um den größtmöglichen Lernerfolg sicherzustellen, bezüglich der Zielgruppen und Zulassungsvoraussetzungen eine restriktivere Position als bei den bisherigen Lehrgängen eingenommen werden muss. Mit der BBE Automotive wurde vereinbart, dass ein Grobkonzept bis zur Vorstandssitzung am 4. Dezember 2015 erarbeitet wird. Sofern der Vorstand dies beschließt, beginnen dann die Feinarbeiten mit dem Ziel, spätestens im Februar 2016 den BRV-Mitgliedern eine Lehrgangsausschreibung zukommen zu lassen.

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