Bilstein-Werkstatttipps zum Thema Niveauregulierung (Nivomat)

Freitag, 20 Dezember, 2019 - 09:45
Hochleistungsdämpfer vom Typ Bilstein B6 können eine Alternative zu Nivomat-Stoßdämpfern sein. Bildquelle: Bilstein.

Die Niveauregulierung an der Hinterachse über sogenannte Nivomat-Stoßdämpfer ist fast ausschließlich Kombis vorbehalten – sowie einigen Vans und SUVs. Dabei arbeiten die Nivomat-Varianten wie konventionelle Stoßdämpfer nach dem Prinzip der Volumenverdrängung, weshalb sie auch auf die gleiche Weise verschleißen. Um den Zustand der Stoßdämpfer zu überprüfen, hat Bilstein eine kurze Checkliste erstellt.

Die Checkliste beinhaltet eine Probefahrt, eine Akustikprüfung sowie eine Sichtprüfung. Fallen dabei ein Durchhängen der Hinterachse, Beschädigungen oder ungewöhnliche Geräusche auf, kann ein Austausch der Nivomat-Stoßdämpfer nötig sein. Für diesen Fall wiederum hat Bilstein zwei Optionen anhand ihrer Vor- und Nachteile gegenüber gestellt.

Zunächst besteht die Möglichkeit die beschädigten Stoßdämpfer durch ein Ersatzteil mit identischer Funktion auszutauschen. So könne laut Bilstein-Angaben zumindest die Niveauregulierung beibehalten werden. Als Nachteile listet Bilstein jedoch die schwierige Materialbeschaffung und den unter Umständen hohen Preis auf. Die Alternative wäre demnach der Umbau auf konventionelle Stoßdämpfer, mit denen sich Kosten einsparen und gleichzeitig die Fahreigenschaften verbessern ließen. Allerdings entfalle so die Niveauregulierung. Soll eine Umrüstung erfolgen, empfiehlt Bilstein offen mit dem Kunden über alle Vor-und Nachteile zu sprechen. Grundsätzlich sei die Maßnahme immer möglich, erfordere aber ein gewisses technisches Know-how.

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dw

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