AutoBild Sportscars: Conti und Hankook sind „Klasse für sich“

Freitag, 4 März, 2016 - 13:45
Überzeugt auf Anhieb: Der Neuling Continental SportContact 6.

Die sportlichsten Profile im Reifenmarkt hat die AutoBild Sportscars unter die Lupe genommen. Die sechs 20 Zöller (255/35 und 295/30) zeigen dabei offenbar nicht in allen Disziplinen beste Qualitäten. Die überzeugendsten Reifen sind laut dem Medium der Continental SportContact 6 und der Hankook S1 evo 2.

 Laut Dierk Möller und Henning Klipp von der AutoBild sind im 20 Zoll-Segment glücklicherweise keine Billig- oder Budgetreifen im Markt erhältlich. Das stimmt zwar nicht so ganz – das aktuelle Umbereifungssupplement der Gummibereifung listet schon einige Profile in diesem Preissegment auf – der Handel ist sich aber durchaus bewusst, dass für hochmotorisierte Fahrzeuge dieser Klasse die Reifen der bewährten Hersteller aus dem Premiumbereich die Empfehlungen sein sollten. Der Test von AutoBild Sportcars belegt sodann auch einmal mehr, dass Continental aktuell in Sachen Entwicklungskompetenz eine Bank ist. Der Continental SportContact 6 erhält das Prädikat „vorbildlich“. Der Conti verweise die Konkurrenz vor allem auf trockener Strecke auf die Plätze. Zudem werden „dynamisches Trockenhandling, perfekte Lenkpräzision mit guter Rückmeldung, kurze Nass- und Trockenbremswege sowie leises Abrollgeräusch“ attestiert. Ein ähnlich gutes Zeugnis wird dem ebenfalls „vorbildlichen“ Hankook Ventus S1 evo2 ausgestellt. Dieser überzeugt mit „besten Nässequalitäten, guten Sicherheitsreserven bei Aquaplaning sowie kurzen Bremswegen“.

Nicht ganz so überzeugend aber immer noch gut findet die AutoBild Sportscars den Michelin Pilot Super Sport. Der Pilot Super Sport überzeuge mit präzisem Einlenkverhalten, stabiler Seitenführung und dynamischen Handlingqualitäten. Bei Nässe allerdings fehle ihm der rechte Grip – laut auch anderen Testern der Branche ein nicht ungewöhnliches Verhalten für Gummis aus Clermont Ferrand. Auch der Yokohama Advan Sport V105 zeigt als „guter“ Reifen offenbar leichte Schwächen. So zum Beispiel ein untersteuerndes Verhalten auf trockener Strecke. Überzeugen aber können „dynamische Handlingqualitäten, direktes Einlenkverhalten und stabile Seitenführung auf nasser Piste." Zudem falle ein geringer Rollwiderstand auf.

Als „befriedigender“ Reifen wird zuerst der Vredestein Ultrac Vorti aufgeführt. Der Niederländer bietet laut AutoBild Sportcars den günstigen Einstieg in die High-Performance-Klasse. „Bei Nässe ist sein Fahrverhalten sportlich-harmonisch, auf trockener Piste neigt er jedoch zum vorzeitigen Untersteuern“, so das Fazit. Beim Bremsen komme er zudem gar als letzter zum Stehen. Der Dunlop SP Sport Maxx GT wird als „befriedigendes“ Gummis auf dem sechsten Platz eingeordnet. Als Reifen für die Erstausrüstung habe der Sport Maxx GT im Testfeld einen schweren Stand. Nicht überzeugen können das „zähe Lenkverhalten und seine Neigung zum Übersteuern auf nasser Piste“.

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