Aftersalesforum diskutiert Dynamik der Branche

Montag, 7 Mai, 2018 - 11:15
Das 19. Kölner Aftersales Forum am 21.06.2018 zeigt Trends, Perspektiven und erfolgreiche Marketingstrategien für den Aftermarket von morgen.

Am 21. Juni lädt die BBE Automotive GmbH zum 19. Kölner Aftersales Forum. Diskutiert werden erneut Trends, Perspektiven und Marketingstrategien für den Aftermarkt der Zukunft. Akteure aus dem Teile-, Zubehör- und Servicegeschäft stehen angesichts des verschärften Verdrängungswettbewerbs und der Digitalisierung unter Druck.

Das Jahr 2017 war für die Kfz-Branche ein positives Jahr. So schloss das Autojahr 2017 mit insgesamt 3,44 Mio. Pkw-Neuzulassungen ab. Das sind rund 89.655 mehr Zulassungen (+2,7 Prozent) als im Jahr 2016. Der für das automobile Aftersales-Geschäft zentrale Fahrzeugbestand hat 2017 um 1,5 Prozent auf 46,47 Mio. Pkw zugelegt, was in absoluten Zahlen einem Zuwachs von über 671 Tsd. potenziell zu wartenden oder zu reparierenden Fahrzeugen entspricht. Doch trotz dieser positiven Entwicklung geraten Unternehmen im Teile- und Servicegeschäft unter anderem wegen der wachsenden Anforderungen aufgrund der Digitalisierung und der immer schnelleren technologischen Entwicklung unter Druck. Der Zugang zu Fahrzeugdaten immer relevanter, da die Daten aus dem Fahrzeug helfen, Kundenbedürfnisse besser zu erkennen sowie Serviceleistungen schneller oder gar proaktiv durch vorzeitige Warnung vor möglichen Schäden dem Kunden passgenau anzubieten.

Der Konzentrationsprozess im freien Teilehandel schreitet durch internationale Fusionen und Zusammenschlüsse sowohl im stationären als auch im online Bereich weiter voran. Die bestehenden Kooperationen und Teilehandelsstrukturen verändern sich dadurch rasant und die Kräfteverhältnisse verschieben sich deutlich. Die Konsolidierung bei den Teileherstellern ist ebenfalls im vollen Gange und zwingt diese zu prüfen, ob ihre bisherigen Betätigungsfelder hinsichtlich der Herausforderungen durch die Digitalisierung und der neuen Antriebstechnologien noch zukunftsträchtig sind. Die Automobilhersteller intensivieren auf ihrem Weg hin zum Mobilitätsdienstleister ihre Bemühungen, Kunden länger in den eigenen Servicenetzen zu halten sowie durch zielgruppenspezifische Angebote im Teile- und Servicegeschäft neue Kunden zu erschließen. Schließlich wird der Verkauf von Teilen, aber auch von Reparatur- und Instandsetzungsleistungen über den Distributionskanal Internet weiter wachsen. Neue, branchenfremde Wettbewerber werden versuchen, mit innovativen digitalen Geschäftsmodellen einen Teil des Marktes für sich zu gewinnen.

Quelle: 

kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Nach Angaben des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. wurden hierzulande 2018 im Reifenersatzgeschäft rund 55 Millionen Reifen verkauft. (Bildquelle Kle)

    Nach Angaben des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. wurden hierzulande 2018 im Reifenersatzgeschäft rund 55 Millionen Reifen verkauft. Der Absatz im Durchschnitt aller Produktsegmente sank laut dem Branchenverband um rund 1 Prozent.

  • Der BRV hat das Ergebnis des BRV-Branchenbarometers für das erste Quartal 2019 veröffentlicht. Bildquelle: BRV.

    Der BRV hat gemeinsam mit der BBE Automotive GmbH den Branchenindex TIX weiterentwickelt und das BRV-Branchenbarometer ins Leben gerufen. Es handelt sich um einen Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung der Branche.

  • Henrik Schmudde, Leiter Marketing der Bohnenkamp AG (l.) und Marco Ostendorf, Leiter Marketing SF Lotte, freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. (Bildquelle Bohnenkamp)

    Was haben zwei Meter große Treckerreifen in einem Fußballstadion verloren? Diese Frage stellte sich im Rahmen des Heimspiels der Sportfreunde Lotte am vergangenen Samstag gegen den Karlsruher SC. Die Antwort liefert der Reifengroßhändler Bohnenkamp aus Atter: Er engagiert sich eigenen Angaben zufolge ab sofort mit großen Reifen und markigen Sprüchen beim Drittligisten in Lotte.

  • Falken zeigt Präsenz auf der AutoZum.

    Die diesjährige AutoZum zeigte wieder einmal: Speziell im Reifengeschäft funktioniert der österreichische Markt anders als der deutsche.