20 Jahre Handelsmarketing-Initiative (HMI)

Donnerstag, 24 August, 2006 - 02:00

Die Handelsmarketing-Initiative (HMI) feiert ihren 20. Ge­burtstag. HMI ist mit weit über 500 Partner-Betrieben der stärkste Handelsbe­reich im GDHS-Ver­bund, eine der ältesten und zugleich die am stärksten wach­sende Organisation im Markt. Seit ihrer Gründung ist HMI kontinuierlich auf Wachstumskurs und heute mit rund 580 Partner-Betrieben das größte Han­delssystem unter dem Dach der GDHS. HMI-Partnerunterneh­men bieten neben den klassischen Leis­tungen des Reifenfachhandels auch zahlreiche Kfz-Dienstleistungen wie bei­spielsweise Ölwechsel und Inspektio­nen an.

"Vor 20 Jahren sah die Welt im deutschen Reifenhandel noch ganz anders aus", erin­nert sich Michael Lutz, heutiger Leiter von HMI. "Da­mals gab es nur wenige Koope­rationen. Goodyear etablierte mit dem Goodyear Reifen + Autoservice das Franchise-System in Deutschland und hob HMI aus der Taufe." Bei vielen Reifenhändlern lief die betriebliche Organisation noch allein über Karteikarten-Systeme. Lutz: "Das ging ein­fach nicht mehr. Wir suchten deshalb dringend eine Kooperation, die uns helfen konnte, die betrieblichen Abläufe mit einem EDV-System zu vereinfachen "eigentlich dieselbe Situation wie auch heute noch in vielen Betrieben."

HMI ist mehr als eine Gruppe innerhalb des GDHS-Verbundes. HMI, meint Michael Lutz, sei fast schon eine Familie: "Das hat natürlich auch damit zu tun, dass man gemeinsam einen langen Weg gegangen ist - ohne Zwang, ohne Druck. Das ist der Schlüssel zum Erfolg." Betrachte man die letzten drei Jahre, so Lutz weiter, erfordere allein der Marktdruck die Zugehörigkeit zu einer starken Kooperation. Ein mittelstän­discher Reifenhändler, der heute noch allein im Markt operiere, habe es unglaublich schwer. Denn der Markt habe sich geändert. Das zeige allein das Wachstum im Flottengeschäft, das es noch vor zehn Jahren in dieser Form gar nicht gegeben habe. Lutz: "Blickt man zurück, so kann man beobachten, dass sich die Bedeutung einzelner Leistungsbausteine verändert hat. Früher suchte der Handel die Nähe zu einer Kooperation, weil er eine EDV-Anbindung brauchte. Heute verfügt jeder neue Han­delspartner bereits über EDV. Auch wenn tiresoft beispielsweise nach wie vor einzig­artig ist, so steht unser EDV-Angebot heute auf Platz 3 bei der Bewertung un­serer Leistungsbausteine. Heute sind der Zugang zum Flottengeschäft und unsere Marke­ting-Angebote Hauptgründe für eine Entscheidung pro HMI."

HMI-Partner gehören zu einem Verbund, der stets neue Entwicklungen angestoßen hat, sei es die erste speziell für den Reifenmarkt entwickelte Software tiresoft, sei es der Be­reich Autoservice, der mittlerweile unverzichtbarer Servicebestandteil im Rei­fenfach­handel ist. Zudem genießen die Partner die Zugehörig zu einer Kooperation, die als erste das Flottengeschäft professionell umsetzte und sie profitieren von einer Mar­keting-Unterstützung, die in ihrer Vielfalt heute noch ihresgleichen sucht. Ein starker Wachstumsgarant für die Gruppe war auch der Weg der "GHS" zur "GDHS". Damit verbunden war ein noch größeres Portfolio an Konzernmarken, mit denen die HMI-Part­ner alle Bedürfnisse im Markt befriedigen können. Dasselbe gilt für die FRI. Von der Goodyear Reifen + Autoservice-Gruppe und von HMI gegründet, ha­ben die Partner als Mitgesellschafter der FRI die Chance, profitable Einkaufsvorteile zu nut­zen, eine Chance, die die meisten Partner-Betriebe auch intensiv nutzen. "Der große Vorteil von HMI: Bei uns kann sich jeder Partner aus einem großen Angebot profes­sioneller Marketing-Leistungen genau das aussuchen, was er braucht. Des­halb ha­ben wir auch diesen Zulauf", sagt HMI-Chef Michael Lutz.

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Seit der Gründung von CEAT 1924 in Italien hat sich in dem Unternehmen einiges getan. Bildquelle: CEAT.

    Das Unternehmen CEAT feiert in diesem Jahr den 95. Jahrestag seiner Gründung. 1924 von Virginio Bruni Tedeschi in Turin als Cavi Elettrici e Affini Torino (Turiner Elektrokabel und verwandte Erzeugnisse) ins Leben gerufen, kann CEAT mittlerweile auf eine lange Geschichte als Reifenproduzent zurückblicken.

  • Das Borbet A-Rad passt in der Dimension 7,0x15 Zoll auf den Mercedes-Benz 190. Bildquelle: Borbet.

    Die bei Oldtimerfans äußerst beliebten 80er-Jahre wurden in Deutschland vom Mercedes-Benz 190 und vom BMW 3er geprägt. Für die beiden Fahrzeuge der Mittelklasse hat Borbet sein Felgen-Sortiment um eine Größe ergänzt.

  • Mit der Botschaft: „Sommerreifen im Sommer – Winterreifen im Winter“ wirbt die Initiative Reifenqualität für die Aktion „Reifenmonat März". Bildquelle: Initiative Reifenqualität.

    In Kürze beginnt wieder die für den Reifenfachhandel und Kfz-Werkstätten arbeitsreiche Umrüstsaison auf Sommerreifen. Die Initiative Reifenqualität – „Ich fahr´ auf Nummer sicher!“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner will Autofahrern die Wichtigkeit saisonal angepasster Bereifung näherbringen.

  • Auch optisch unterscheiden sich der historische Audi RS2 und der RS4 der aktuellsten Generation. Bildquelle: ABT.

    Vor einem Vierteljahrhundert produzierte Audi das erste RS-Modell. Mit seinen für die damalige Zeit unglaublichen 315 PS war der Avant RS2 natürlich auch für ABT Sportsline interessant. Mittels einer Edelstahlabgasanlage, modifizierten Ladern und verstellbarer Nockenwelle wurde die Leistung des RS2 auf 360 PS gesteigert.