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2012 – das Jahr der Einführung des Reifenlabelings in der EU. Wie sehr beschäftigen Sie sich mit dem Thema und dessen Auswirkungen?
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 Rheinische Zweiradverrücktheit
Das Nischenthema Motorradbereifung stellt für Fachhändler eine besondere Herausforderung dar. Die Kundschaft selbst verfügt zumeist über enormes fachliches Wissen. Im Raum Köln zählt die Reifen Schüller GmbH zur bevorzugten Adresse für viele Zweiradenthusisten. Aus gutem Grund – Geschäftsführer Gerd Schüller ist selber ein Motorradverrückter mit bewegter Vergangenheit.

Auf seinem Schulweg gab es bereits eine Station, an der der junge Gerd Schüller nicht einfach nur vorbeigehen konnte. Jeden Morgen presste er seine Nase an die Schaufensterscheibe des Fahrradhändlers seiner Heimatgemeinde – das Objekt seiner Begierde war eine Kreidler Maschine. Das gute Stück war besonders auf dem Rückweg nach Schulschluss der Grund dafür, dass Schüller so manches Mittagessen verspätet antrat. „Hast Du wieder vor der Scheibe gestanden“, bekam er dann von der wissenden Mutter in mahnendem Ton zu hören. Die Leidenschaft des Rheinländers wurde früh entfacht – und sie hat ihn bis zum heutigen Tag nicht losgelassen. Im Jahr 1973 gründete der Motorradverrückte im zarten Alter von 22 Jahren das Reifen Center Schüller in Hürth−Fischenich. Seit einem Umzug im Jahr 1986 ist der Fachhandelsbetrieb in Brühl ansässig und ist im Kölner Raum eine der meist frequentiertesten Adressen für Zweiradenthusiasten auf der Suche nach der passenden Bereifung. Das Geschäft mit der Motorradbereifung war stets eine fundamentale Säule des Betriebes, der vor gut zwei Jahren in eine reine Personengesellschaft umgewandelt wurde.
Seit beinahe 40 Jahren lässt es sich der Chef nicht nehmen, die Zweiradkunden selbst zu bedienen. Dabei legt er auch bei der Montage häufig selbst Hand an. Die Radzentrierung ist nach Aussage von Schüller sein privates Hobby, zählt aber auch auf professioneller Ebene zu den Stärken der Reifen Schüller GmbH. Gerade über ein umfassendes Servicespektrum sichert der Betrieb seine Zweiradkundschaft. Über den reinen Verkauf und die Montage von „Pellen“ wird es laut Schüller immer schwieriger zufriedenstellende Umsätze zu generieren. Hinsichtlich der Umsätze im Jahr 2011 zieht der Rheinländer dennoch ein positives Fazit. Zwar habe sich der Stückzahlenverkauf nicht zum Besseren entwickelt, über entsprechende Preisanpassungen und den angebotenen Rundum−Service aber habe man der Entwicklung entgegenwirken können.
Als Motorradverrückter genießt es Gerd Schüller, mit der zumeist anspruchsvollen Kundschaft zu fachsimpeln und an der idealen Abstimmung eines Bikes mitzuwirken. „Es ist ein reines Insidergeschäft“, erklärt Schüller. Fachkompetenz und Spezialistenwissen sind für ihn neben der richtigen Produktauswahl das entscheidende Mittel zur Kundenbindung. Wenn der Reifenhändler in Erinnerungen an vergangene Tage schwelgt, ist allerdings deutlich herauszuhören, dass das Geschäft mit der Zweiradbereifung mal einfacher war. Lediglich im Geschäft mit Scooterbereifung sieht er in den nächsten Jahren noch Wachstumspotenzial. Begeistert zeigt sich Schüller von der heutigen Produktqualität und Vielfalt im gesamten Zweiradbereich. „Es bewegen sich im Premium−Segment alle Produkte auf einem sehr hohen Level“, so Schüller. Seine Kundschaft versorgt er ausschließlich mit hochwertigen Produkten – Sicherheit auf dem Bike genießt oberste Priorität. Sein Qualitätsdenken und die Leidenschaft für Reifen hat Gerd Schüller auch an seine Tochter Sarah weitergegeben. Diese hat sich in ihrer bereits neunjährigen Tätigkeit im Betrieb unverzichtbar gemacht. Die Beratungskompetenz von Sarah Schüller umfasst das komplette Reifenprogramm – vom Pkw−, Llkw−, Nutzreifen bis zum Motorradreifen. Die Schüllersche Linie der Zweiradverrücktheit findet also eine nahtlose Fortsetzung, die anspruchsvolle Kundschaft weiß es zu schätzen. (kle)
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 "Sparer" Fulda EcoControl HP
Am Abschlussabend der 12. Fulda Challenge in den kanadischen Yukon Territories präsentierte das Fulda Team nicht nur die glücklichen Sieger des spektakulären Zehnkampfes, sondern auch den neuen Sommerreifen Fulda EcoControl HP.

Der TÜV Süd hat in einer umfangreichen Untersuchung bereits die Qualitäten des neusten Sprösslings der Fulda Produktfamilie bestätigt. Die Testfahrten fanden im September und Oktober 2011im französischen Mireval statt. Dabei wurde gegen drei direkte Wettbewerbsreifen aus dem mittleren Preissegment gefahren. Die Testreifengröße lautete 205/55 R 16 91V, das Testfahrzeug war ein Golf VI 1.6 & 2.0 GTD.
Der Fulda EcoControl HP spricht dabei besonders preis−/leistungsbewusste Autofahrer an, die hohe Erwartungen an einen modernen Sommerreifen haben. Seine elliptische Kontur mit entkoppelten Schulterblöcken vergrößert die Aufstandsfläche zur Straße. So entsteht ein besserer Fahrbahnkontakt, der im Bremstest vom TÜV Süd den EcoControl HP gegenüber den drei Testkandidaten einen um drei Meter kürzeren Bremsweg erreicht. Das kann ein entscheidender Vorteil bei einer Notbremsung sein, der den Unterschied zwischen rechtzeitigem Stopp oder Unfall ausmachen kann.
Sommer in Mitteleuropa bedeutet auch viel Regen und damit nasse und schwierige Fahrbahnbedingungen. Ein Entwicklungsschwerpunkt lag beim Fulda EcoControl HP daher auch auf einer weiteren Verbesserung der Nässeperformance. Erreicht wurde dieses Ziel durch eine hochmoderne Silica−Laufflächenmischung. Silica ermöglicht einen Mix aus hohem Grip−Potenzial und niedrigem Rollwiderstand. Durch die speziell konzipierte Nano−Polymermischung wird diese Eigenschaft noch weiter verbessert. Dank patentierter Haftvermittler führt sie zu einer innig vernetzten, homogeneren und vor allem dauerstabilen Gummimischung – ohne das früher beobachtete Aufbrechen der molekularen Strukturen über den Lebenszyklus eines Reifens.
Zusätzlich sorgen seine breiten „Aquaflow“−Profilrillen für eine effiziente Wasserverdrängung aus der Lauffläche und mindern somit die Aquaplaning−Gefahr. Der Einsatz von so viel High−Tech lohnt sich: Der Fulda EcoControl erreicht einen um 2,9 Meter verkürzten Nass−Bremsweg. Dabei wird das Testfahrzeug von 80 km/h auf 20 km/h heruntergebremst. Rutschige Straßenverhältnisse im Sommer verlieren somit einen Teil ihres Schreckens.
Die Silica−Mischung sorgt nicht nur für die guten Stopper−Qualitäten auf nassem Grund, sondern ist auch mitverantwortlich für den außergewöhnlich niedrigen Rollwiderstand. Dabei galten geringer Rollwiderstand und guter Nassgriff vor nicht allzu langer Zeit als unüberbrückbare Gegensätze. Denn ein Reifen ist ein hoch komplexes Produkt, bei dem früher die Betonung der einen Eigenschaft zu Einbußen bei der Anderen führte. Durch den Einsatz von hochmodernen Silica−Gummimischungen wird dieser Gegensatz beim Fulda EcoControl HP minimiert. Zusätzlich hilft die Leichtbaukarkasse beim Kraftstoffsparen: Denn je weniger der Reifen auf die Waage bringt, desto weniger Material wird bei jeder Radumdrehung verformt und erhitzt. Es entstehen weniger „Energieverluste“ durch die Erwärmung des Reifens. Sein „EcoTread“−Profildesign trägt ebenso dazu bei, dass der Fulda EcoControl HP einen um neun Prozent geringeren Rollwiderstand aufweist.
Seine gleichmäßige Druckverteilung in der Aufstandsfläche und sein optimiertes Laufflächendesign mit einem ausgeglichenen Verhältnis von Profilblöcken und Profilrillen sollen zudem eine hohe Laufleistung ermöglichen. Fahrer des Fulda EcoControl HP sparen laut Unternehmensangaben also gleich mehrfach: Sein außergewöhnliches Preis−Leistungsverhältnis spiegelt sich nicht nur in seinem attraktiven Kaufpreis und seiner starken Performance wieder. Sein geringer Rollwiderstand hilft, den Verbrauch zu senken und die Umwelt zu schonen. Die hohe Laufleistung macht den EcoControl HP zudem zu einem zuverlässigen Begleiter für viele Kilometer. (oth)
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