Driver-Konzept gestartet

Montag, 9 September, 2013 - 15:45
Michael Schwöbel, Vorsitzender der Geschäftsführung Pirelli Deutschland, sieht für das Driver-Konzept gute Chancen in Deutschland.

Aufmerksame Beobachter des Reifenhandels haben die Aktivitäten rund um Pirelli und das Driver-Konzept schon vor einigen Wochen bemerkt. Pirelli wird das Driver-Konzept, das unter anderem schon in Italien mit 300 Shops geführt wird, auch im deutschen Reifenmarkt etablieren. Mit dem Flagshipstore in Frankfurt zeigt Pirelli, was alles möglich ist und wie ein modernes Store-Konzept aufgebaut sein kann. Parallel dazu hat die Pneumobil GmbH mit den Übernahmen von Reifen Wagner und Reifen Blank für Schlagzeilen gesorgt. Olaf Tewes hat sich im mit Michael Schwöbel (Vorsitzender der Geschäftsleitung Pirelli Deutschland) und Christian Mühlhäuser (Geschäftsführer der Pneumobil GmbH) über die aktuelle Situation unterhalten.

Herr Schwöbel, wie unterscheiden sich die beiden Konzepte Driver und Pneumobil?

Zuallererst, das Driver-Konzept ist keine Marke von Pneumobil. Die Pneumobil GmbH ist ein Unternehmen der Deutsche Pirelli Reifen Holding GmbH. Das Pneumobil Filial-Netzwerk wird direkt von Pneumobil gemanagt. Die Driver Handelssysteme GmbH ist ebenfalls ein Unternehmen der Deutsche Pirelli Reifen Holding GmbH und hat die Aufgabe, ein Netzwerk unabhängiger, selbständiger Reifenfachhändler in verschiedenen Geschäftsfeldern mit unterschiedlichen und attraktiven Leistungsangeboten wirkungsvoll zu unterstützen. Die individuell auf den einzelnen Driver-Partner zugeschnittenen Maßnahmen sollen den langfristigen Erfolg der Partner im Markt und zugleich die erfolgreiche Vermarktung von Pirelli-Produkten sicherstellen.

Ist das Driver-Konzept mehrstufig angelegt, also mit Franchisepartnern und eigenen Shops?

Wir sprechen hier nicht von einem Franchise-Konzept, es ist ein Netzwerk von freien und unabhängigen Partnern. Das Driver-Konzept ist heute so angelegt, dass es sehr flexibel auf die Bedürfnisse der einzelnen Partner abgestimmt werden kann. Wir bieten kein einheitliches System für alle Partner an, unser Angebot funktioniert im Baukastenprinzip. Driver definiert sich über Leistungsbausteine, jeder Partner wählt individuell die für seinen Betrieb am besten geeigneten Bausteine aus. Niemand kennt die exakten Bedürfnisse im regionalen Markt besser als unsere Partner, wir bieten ihnen die optimale Unterstützung, flexibel und innovativ, um diese Anforderungen bestmöglich zu erfüllen. Dabei arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Angebote auszubauen. Sehr häufig auch auf Anregung unserer Driver-Partner. Unsere Partner entscheiden somit maßgeblich mit, welche Angebote sie wünschen oder benötigen, um ihr Geschäft erfolgreich zu führen, welche Leistung sie nutzen wollen – oder welche nicht.

Lesen Sie das komplette Interview in der September-Ausgabe des Reifenfachmagazins AutoRäderReifen-Gummibereifung.

Quelle: 

oth/kle

Rubrik: 

Themen, die Sie interessieren könnten

  • Thorsten Schäfer (l.), Geschäftsführer DRIVER Reifen und KFZ-Technik GmbH, Andreas Penkert, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing Pirelli Deutschland GmbH, und Rolf Körbler, Geschäftsführer DRIVER Handelssysteme GmbH, begrüßten über 240 Teilnehmer beim DRIVER Jahresauftakt-Event 2019 in Frankfurt/Main. Bildquelle: Pirelli.

    Über 240 Verantwortliche der DRIVER Reifen und KFZ-Technik GmbH, Breuberg, sowie der DRIVER Kooperation freier Reifenhändler und Kfz-Werkstätten trafen sich am 15. und 16. Februar in Frankfurt am Main zur gemeinsamen Jahresauftakt-Veranstaltung 2019. Im Fokus stand der gemeinsame Marktauftritt der beiden Organisationen unter dem Dach des Handelsmarken-Netzwerks DRIVER des Reifenherstellers Pirelli.

  • Das vom Spezialchemie-Konzern Lanxess gegründete Start-up CheMondis ist als hersteller- und händlerübergreifende B2B-Plattform angelegt.

    Das vom Spezialchemie-Konzern Lanxess gegründete Start-up CheMondis ist als hersteller- und händlerübergreifende B2B-Plattform angelegt, auf der Unternehmen Produkte kaufen und verkaufen können. Nun erfolgte der Start der Plattform.

  • Dr. Ariane Reinhart, Personalvorstand Continental AG, erkennt Chancen in der Eingliederung von Langzeitarbeitslosen.

    Continental unterstützt das Teilhabechancengesetz und startet Ende Januar ein gemeinsames Pilotprojekt mit der Bundesagentur für Arbeit. Geplant ist die Einstellung von Langzeitarbeitslosen an den Standorten Hannover, Ingolstadt und Regensburg. Die neuen Mitarbeiter sollen vor allem in klassischen Anlerntätigkeiten in der Produktion eingesetzt und in den ersten Jahren durch Fördermaßnahmen zielgerichtet begleitet werden.

  • Dieses Jahr wird der erste German Tuning Master ausgetragen.

    Der erste „German Tuning Master“ ist gestartet. 2019 werden 16 Events in den einzelnen Bundesländern stattfinden, dabei werden einige Bundesländer zusammengelegt, wie zum Beispiel Berlin und Brandenburg, Bremen und Niedersachen, Hamburg und Schleswig Holstein. Mit dem Tuning-Wettbewerb will die E.R.S Media Services GmbH eine Plattform auch für in der Szene weniger bekannte Tuner schaffen und zugleich das Image des Tunings verbessern.